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Gewürzpflanze

VIETNAMESISCHER SCHALOTTENLAUCH

(Allium chinense)

Vietnamesischer Schalottenlauch ist ein verbreitetes Gewürzgemüse, das eingelegt, als Mixed Pickles oder als Beilage zu Grillgerichten besonders lecker schmeckt.

Gewürzpflanze

Gemäßigt
Entwässerung
Locker

Care Notes

Sortenauswahl

Wasserbedarf

Das Feld während der Knollenentwicklung nicht austrocknen lassen
Vietnamesischer Schalottenlauch

VIETNAMESISCHER SCHALOTTENLAUCH

Allium chinense

Hoch
Wirtschaftliche Rentabilität
100-140
Erntetag

1. Biologische Merkmale

Faseriges Wurzelwerk, weiße Knollen. Lange, dunkelgrüne, harte Blätter. Liebt ein gemäßigtes Klima und ist kältetolerant.

Anpassungsfähigkeit: 85 %

2. Verwendung

Kulinarisches (eingelegt, als Mixed Pickles) und Heilwirkung (gegen Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Gelenkschmerzen).

Wert: 90 %

3. Anbautechnik

Hauptsatz September–Oktober. Pflanzabstand 20–25 cm. Pflanztiefe 4–5 cm.

I. Anwendung & Wert

Vietnamesischer Schalottenlauch wird in Vietnam, Japan und China häufig verwendet. Er kann wie Zwiebeln eingelegt oder als Mixed Pickles zubereitet werden – besonders lecker als Beilage zu gebratenem Fleisch oder gebratener Ente.

Heilwirkung: Hilft bei Blähungen, Verdauungsbeschwerden und Gelenkschmerzen; zugleich ein appetitanregendes Gewürz.

II. Biologische Merkmale

  • Wurzelwerk & Stängel: Faseriges, langes, weißes Wurzelwerk, das tief in den Boden eindringt. Der echte Stamm ist zur Basis zurückgebildet; der weiße Scheinstamm (Knolle) ist der hauptsächlich genutzte Teil.
  • Blätter: Lang, herzförmig, hart, dunkelgrün und glänzend. Vietnamesischer Schalottenlauch liebt ein gemäßigtes Klima und ist kältetolerant.
  • Anbauboden: Wächst gut auf leichten, lockeren, humusreichen Böden mit pH 6–6,5. Nicht auf Böden anbauen, auf denen zuvor Pflanzen derselben Familie standen.
  • Fruchtfolge: Fruchtfolge ist nötig; am besten mit wassergebundenen Kulturen (Nassreis) wechseln.

III. Anbautechnik

1. Pflanzzeit

  • Hauptsaison: 15.09. – 30.10.
  • Später Satz: Oktober – Januar
  • Frühjahrssatz: April

2. Boden & Düngung

Beete anlegen: Beete 1,0–1,1 m breit und 0,25–0,30 m hoch anlegen.

  • Organischer Dünger: 2,0 – 2,5 t
  • Harnstoff: 25 – 30 kg
  • Superphosphat: 30 – 40 kg
  • Kaliumchlorid: 15 – 20 kg

* Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Superphosphat, 1/3 Harnstoff und 1/3 Kalium in 15–18 cm Tiefe einarbeiten.

3. Pflanzabstand & Pflege

  • Pflanzdichte: Reihenabstand 20–25 cm, Pflanzabstand 10–13 cm.
  • Pflanzung: Saatknollen 4–5 cm tief einsetzen, mit Erde bis zur Knollenoberkante bedecken. Saatgutmenge: 120–130 kg pro 1.000 m².
  • Pflege: – Bewässerung: Mit einer Gießkanne oder durch Furchenbewässerung. Nicht trockenfallen lassen. – Unkrautbekämpfung: Vorsichtig von Hand jäten. – Nachdüngung: 2–3 Gaben (Jungpflanze, starkes Wachstum, Knollenentwicklung). Im Abstand von 10–12 Tagen.
  • Schädlinge/Krankheiten: Blattfressende Raupen, Falscher Mehltau, Knollenfäule. Integrierte Bekämpfung.

IV. Ernte & Lagerung

  • Zeitpunkt: 100–140 Tage nach dem Pflanzen, wenn die Blätter auf natürliche Weise vergilben.
  • Ernte: Zu Bündeln binden oder einzeln schneiden, mit sauberem Wasser abspülen, abtropfen lassen und vermarkten.
  • Lagerung: Felder mit kräftigem Wuchs, großen, vollreifen Knollen auswählen. Zu Bündeln binden und trocknen. An einem kühlen, hochgelegenen, gut belüfteten Ort lagern; regelmäßig kontrollieren und verdorbene Knollen aussortieren.

Lebensbedingungen

Düngermenge für 1.000 m²: Organischer Dünger: 2,0–2,5 t Harnstoff: 25–30 kg Superphosphat: 30–40 kg Kaliumchlorid: 15–20 kg * Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Superphosphat, 1/3 Harnstoff und 1/3 Kalium in 15–18 cm Tiefe einarbeiten. 3. Pflanzabstand & Pflege Pflanzdichte: Reihenabstand 20–25 cm, Pflanzabstand 10–13 cm. Pflanzung: Saatknollen 4–5 cm tief einsetzen, mit Erde bis zur Knollenoberkante bedecken. Saatgutmenge: 120–130 kg pro 1.000 m². Pflege: – Bewässerung: Mit einer Gießkanne oder durch Furchenbewässerung. Nicht trockenfallen lassen. – Unkrautbekämpfung: Vorsichtig von Hand jäten. – Nachdüngung: 2–3 Gaben (Jungpflanze, starkes Wachstum, Knollenentwicklung). Im Abstand von 10–12 Tagen. Schädlinge/Krankheiten: Blattfressende Raupen, Falscher Mehltau, Knollenfäule. Integrierte Bekämpfung. IV. Ernte & Lagerung Zeitpunkt: 100–140 Tage nach dem Pflanzen, wenn die Blätter auf natürliche Weise vergilben. Ernte: Zu Bündeln binden oder einzeln schneiden, mit sauberem Wasser abspülen, abtropfen lassen und vermarkten. Lagerung: Felder mit kräftigem Wuchs, großen, vollreifen Knollen auswählen. Zu Bündeln binden und trocknen. An einem kühlen, hochgelegenen, gut belüfteten Ort lagern; regelmäßig kontrollieren und verdorbene Knollen aussortieren. Düngung (pro 1.000 m²) 2,0–2,5 t organischer Dünger 25–30 kg Harnstoff 30–40 kg Superphosphat 15–20 kg Kalium Wachstumsprozess (100–140 Tage) Pflanzen

T9–T10: Knollen 4–5 cm tief einsetzen.

Pflege

Nachdüngung 2–3 Mal, im Abstand von 10–12 Tagen.

Knollenentwicklung

Feucht halten, Schädlingen und Krankheiten vorbeugen.

Ernte

Tag 100–140: Wenn die Blätter vergilben.