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Nachhaltige Landwirtschaft

ANBAUTECHNIK FÜR SCHALOTTEN

Detaillierter Leitfaden von der Bodenvorbereitung bis zur ertragreichen Ernte

Nachhaltige Landwirtschaft

20-25°C
70-80%
10–12 Stunden

Care Notes

Knollenbehandlung

Wasserbedarf

Gießen 1 Monat vor der Ernte einstellen
Abstrakter Schalotten-Anbau
Hoch
Lagerfähig
20T
Tonnen/ha (frisch)

1. Biologische Merkmale

Faseriges Wurzelwerk; bevorzugt lockere Erde mit pH 6–6,5. Trockenheitstolerant, verträgt aber keine Staunässe. Liebt Kühle und Licht.

Anpassungsfähigkeit: 85 %

2. Verwendung

Gewürz, in Salz eingelegt. Hilft bei Erkältungen und entgiftet (dank Allicin); gut für die Verdauung.

Nährstoff: 90 %

3. Anbautechnik

Satz September–Oktober (Nordvietnam). Beete 15–20 cm hoch. Pflanzabstand 20 × 15 cm. Anbau über Saatknollen.

I. Anwendung & Wert

Die Frühlingszwiebel wird als beliebtes Gewürz verwendet. Junge Stängel und Blätter sowie reife Zwiebeln können zum Braten, Kochen und Marinieren von Speisen genutzt werden … In Vietnam gibt es das Sprichwort:

Es heißt, zu Schweinefleisch müsse unbedingt Frühlingszwiebel gehören. Alte Frühlingszwiebeln werden – besonders rund um das Tet-Fest – auch in Salz eingelegt. Getrocknete Frühlingszwiebeln sind sehr gut lagerfähig, was zeigt, dass die kleine Frühlingszwiebel deutliche Vorteile gegenüber der einfachen Lauchzwiebel hat.

In der Medizin: Frühlingszwiebeln regen die Verdauung an. In der traditionellen Medizin werden sie gegen Erkältungen, zur Entgiftung, gegen Furunkel u. v. m. eingesetzt … Lauchgewächse enthalten den antimikrobiellen Wirkstoff Allicin; der Verzehr von Lauchgewächsen hilft, Erkältungen und Atemwegsentzündungen im Winter vorzubeugen.

II. Biologische Merkmale

  • Wurzelwerk: Faserig, vorwiegend in der obersten Bodenschicht verteilt. Trockenheitstolerant, verträgt aber keine Staunässe.
  • Stängel: Der echte Stamm ist sehr kurz und wird im Vietnamesischen als „de gio“ bezeichnet. Der Scheinstamm besteht aus den verdickten, nährstoffspeichernden Blattscheiden und bildet bei ausgewachsenen Pflanzen die Zwiebel.
  • Blätter: Röhrenförmig, hohl, rund, 30–40 cm lang, grün; die Oberfläche ist von einer dünnen Wachsschicht überzogen.
  • Klima: Liebt ein kühles Klima und ist kältetolerant.
  • Licht: Eine lichtliebende Pflanze.
  • Boden: Liebt lockere, humusreiche Erde mit neutralem pH von 6–6,5 (verträgt 5–5,5).

III. Anbautechnik

1. Pflanzzeit

  • Rotes-Fluss-Delta & nordvietnamesisches Hügelland: Frühe Pflanzung: Anfang September (auf hochgelegene Standorte mit guter Drainage achten).
  • Hauptsaison: Mitte September bis Mitte Oktober.

2. Boden und Düngung

Anbauboden: Eine Fruchtfolge mit Nassreis ist empfehlenswert. Sorgfältig pflügen und eggen, krümelig, unkrautfrei. Beete 1,1–1,2 m breit, 15–20 cm hoch, Furchen 25–30 cm breit.

  • Gut verrotteter organischer Dünger: 1,5 – 2 t
  • Stickstoff (Harnstoff): 13 – 15 kg
  • Superphosphat: 30 – 45 kg
  • Kaliumchlorid: 15 – 20 kg

* Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger + Phosphordünger + 1/3 Kalium (in 7–10 cm tiefen Boden einarbeiten). * Praxistipp: Gut verrotteter Geflügelmist (5–6 Monate kompostiert) ist sehr wirksam. Frischer Mist darf auf keinen Fall verwendet werden.

3. Anbautechnik

  • Saatgut: 40–50 kg Saatknollen pro 1.000 m² nötig. Alte Knollen auswählen, Wurzeln kürzen und äußere Schale entfernen (innere Häute nicht komplett abziehen). 2–3 h in einer 2–3-%-Superphosphatlösung einweichen.
  • Pflanzdichte: Pflanzabstand 20 × 15 cm oder 15 × 15 cm (33.000 – 48.000 Pflanzen pro 1.000 m²).
  • Pflanzung: Die Zwiebeln so tief in die Erde drücken, dass etwa 2/3 der Zwiebel bedeckt sind. Mit feiner Erde bedecken.
  • Mulchabdeckung: Nach dem Pflanzen die Beetoberfläche vollständig mit Stroh/Mulch bedecken, um Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken.

4. Pflege & Schädlings- und Krankheitsbekämpfung

Bis zum Auflaufen 2 Mal täglich gießen (morgens, nachmittags). Anschließend regelmäßig feucht halten (Furchen- oder Schöpfgießen). 3–4 Wochen vor der Ernte das Gießen einstellen.

* Nicht am späten Nachmittag gießen. Kritische Phasen: 35–40 Tage, 50 Tage und 60 Tage nach dem Pflanzen.

3–4 Düngegaben (20–25 Tage, 35–40 Tage, 50 und 60 Tage nach dem Pflanzen). In einer Konzentration von 1–2 % verdünnen, im Abstand von 7–10 cm zum Pflanzenstamm gießen. Nach der Düngung die Blätter mit Wasser abspülen.

* Wichtig: An Tag 50 und 60 zusätzlich Kalium zuführen, um die Knollenbildung zu fördern.

IV. Ernte & Lagerung

  • Zeitpunkt: 120–130 Tage nach dem Pflanzen. Wenn die unteren Blätter vergilben und das obere Laub welk wird.
  • Vor der Ernte: Das Feld 1 Monat vorher austrocknen lassen.
  • Ernte: Die ganze Pflanze herausziehen, die Erde gründlich abschütteln. Auf dem Boden ausbreiten, bis die Schale antrocknet (bei trockenem Wetter).
  • Lagerung: Zu Buendeln a 1–2 kg binden, in schwacher Sonne trocknen, bis Stängel und Blätter trocken sind und die Schale eine satte Kupferfarbe hat. An einem kühlen, hochgelegenen Ort aufhängen (am besten dort, wo Kochrauch hingelangt).
  • Ertrag: Durchschnittlich 15–20 Tonnen Frischware pro Hektar.

Lebensbedingungen

Düngermenge für 1.000 m²: Gut verrotteter organischer Dünger: 1,5–2 t Stickstoff (Harnstoff): 13–15 kg Superphosphat: 30–45 kg Kaliumchlorid: 15–20 kg * Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger + Phosphordünger + 1/3 Kalium (in 7–10 cm tiefen Boden einarbeiten). * Praxistipp: Gut verrotteter Geflügelmist (5–6 Monate kompostiert) ist sehr wirksam. Frischer Mist darf auf keinen Fall verwendet werden. 3. Anbautechnik Saatgut: 40–50 kg Saatknollen pro 1.000 m² nötig. Alte Knollen auswählen, Wurzeln kürzen und äußere Schale entfernen (innere Häute nicht komplett abziehen). 2–3 h in einer 2–3-%-Superphosphatlösung einweichen. Pflanzdichte: Pflanzabstand 20 × 15 cm oder 15 × 15 cm (33.000 – 48.000 Pflanzen pro 1.000 m²). Pflanzung: Die Zwiebeln so tief in die Erde drücken, dass etwa 2/3 der Zwiebel bedeckt sind. Mit feiner Erde bedecken. Mulchabdeckung: Nach dem Pflanzen die Beetoberfläche vollständig mit Stroh/Mulch bedecken, um Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken. 4. Pflege & Schädlings-/Krankheitsbekämpfung Bewässerung

Bis zum Auflaufen 2 Mal täglich gießen (morgens, nachmittags). Anschließend regelmäßig feucht halten (Furchen- oder Schöpfgießen). 3–4 Wochen vor der Ernte das Gießen einstellen.

Nachdüngung

3–4 Düngegaben (20–25 Tage, 35–40 Tage, 50 und 60 Tage nach dem Pflanzen). In einer Konzentration von 1–2 % verdünnen, im Abstand von 7–10 cm zum Pflanzenstamm gießen. Nach der Düngung die Blätter mit Wasser abspülen.

Pflanzen & Pflege

Tag 1–20: Saatknollen behandeln, 2/3 der Knolle einpflanzen, mit Stroh abdecken.

Nachdüngung

Tag 20–60: 3–4 Düngegaben. An Tag 50 und 60 Kalium für die Knollenbildung ausbringen.

Knollenentwicklung

Tag 60–100: Feucht halten, Schädlingen und Krankheiten vorbeugen (vertrocknete Blattspitzen).

Ernte

Tag 120–130: Wenn die Blätter vergilben und welken. Frühlingszwiebeln antrocknen lassen.