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Nachhaltige Landwirtschaft

ANBAUTECHNIK FÜR HANH TAM

Detaillierter Leitfaden von der Bodenvorbereitung bis zur Ernte

Nachhaltige Landwirtschaft

Gemäßigt
Feuchtigkeitsliebend
Locker

Care Notes

Knollenbehandlung

Wasserbedarf

Gießen 2–3 Wochen vor der Ernte einstellen
Hanh-Tam-Illustration
Hoch
Wirtschaftliche Rentabilität
Gut
Lagerung

1. Biologische Merkmale

Wurzeln klein und schwach, feuchtigkeitsliebend, verträgt aber keine Staunässe. Scheinstamm dünn (1,5–2 cm). Liebt ein gemäßigtes Klima.

Anpassungsfähigkeit: 85 %

2. Verwendung

Süß-würziges Gewürz. Volksheilmittel gegen Husten, Erkältungen und zur Entgiftung. Knoblauchschnaps ist ein wirksames Mittel gegen Erkältungen.

Wert: 90 %

3. Anbautechnik

Trockenzeit-Satz, nach den Regen- und Hochwassersaisonen. Beete 1,1–1,2 m. Pflanzabstand 30 × 10 cm. Anbau über behandelte Saatknollen.

I. ANWENDUNG

Hanh Tam (Allium schoenoprasum) ist ein Gewürzgemüse, das in Gerichten wie Fischsuppe, Rindfleischsuppe oder Reisbrei verwendet wird. Es hat ein duftendes, leicht süßes Aroma. Hanh Tam ist außerdem ein wertvolles Heilkraut in der vietnamesischen Volksmedizin gegen Husten und Erkältungen. Wie andere Lauchgewächse enthält es antimikrobielle Stoffe. Auch eingelegter Knoblauch-/Lauchschnaps wirkt gegen Erkältungen.

Wirtschaft: Der Anbau von Hanh Tam ist sehr rentabel.

II. BIOLOGISCHE MERKMALE

  • Wurzelwerk: Klein und schwach, vor allem in der obersten Bodenschicht verteilt; liebt Feuchtigkeit, verträgt aber keine Staunässe.
  • Stängel: Der Scheinstamm ist klein und – wie bei anderen Lauchgewächsen – zurückgebildet. Der Scheinstamm hat einen Durchmesser von etwa 1,5–2 cm. Stängel und Blätter sind 15–20 cm hoch, bei guten Bedingungen auch 25–30 cm.
  • Blätter: Klein und nadelförmig.
  • Blüten: Korbblüten mit feinen Blütenstielen (wie Zahnstocher). Insektenblütig.
  • Klima: Liebt ein gemäßigtes Klima, ist hitzetolerant und lichtliebend.
  • Verbreitung: In Vietnam wird Hanh Tam vor allem in den zentralvietnamesischen Provinzen wie Quang Tri, Quang Nam, Quang Ngai usw. angebaut.
  • Boden: Lockere, gut entwässernde Erde mit neutralem pH-Wert. Sandig-lehmige Böden eignen sich sehr gut für Hanh Tam.

III. ANBAUTECHNIK

1. Pflanzzeit

Generell sollte Hanh Tam – wie andere Lauchgewächse – in der Trockenzeit gepflanzt werden.

  • Beste Pflanzzeit: Nach der Regen- und Hochwassersaison. Dezember bis Januar.
  • Hochlandregionen: Bei früheren Pflanzungen muss Hanh Tam in den Hochlagen tief eingedrückt gepflanzt werden.
  • Rotes-Fluss-Delta: Anbau im Herbst-Winter-Satz möglich.

2. Boden und Düngung

Boden: Der Boden muss sorgfältig gepflügt und geeggt, krümelig und unkrautfrei sein; er kann 3–5 Tage vor dem Pflanzen ruhen.

Beete anlegen: Beetoberfläche 1,1–1,2 m breit, Beethöhe 15–20 cm, Furchen 25–30 cm breit.

  • Gut verrotteter organischer Dünger: 1 – 2 t
  • Stickstoff (Harnstoff): 10 kg (nicht im Übermaß)
  • Superphosphat: 30 – 40 kg
  • Kaliumsulfat: 15 – 18 kg (oder Kaliumchlorid 13–15 kg)

* Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger + Phosphordünger + 1/3 Kaliumdünger in die Pflanzrille (gleichmäßig mit Erde vermischen). * Alternative Dünger: Mehrnährstoffdünger NPK, mikrobieller Bio-Dünger, DAP …

3. Anbautechnik

  • Saatgutvorbereitung: Wurzeln und äußere Häute kürzen (nicht bis ins weiße Gewebe abziehen). Die Steckzwiebeln 1–2 Stunden in sauberem Wasser oder in einer 2–3-%-Superphosphatlösung einweichen. Abtropfen lassen und pflanzen.
  • Saatgutmenge: 45–50 kg pro 1.000 m².
  • Pflanzabstand: Reihenabstand 30–35 cm, Pflanzabstand 8–10 cm.
  • Bedecken: Mit feiner Erde vollständig abdecken. Auf die Beetoberfläche eine Schicht Mulch, altes Stroh oder verrotteten Zuckerrohrbagasse streuen.

4. Pflege & Schädlings- und Krankheitsbekämpfung

Bis zum Auflaufen feucht halten. Bei reichlich Wasser kann Furchenbewässerung (halbes Beet fluten) eingesetzt werden. Sauberes Wasser verwenden.

1–2 Mal hacken und anhäufeln, wenn die Pflanze stark wächst bzw. die Knollen schwellen. 2–3 Mal nachdüngen (1-%-Lösung). Kalium ausbringen, sobald die Knollen sich bilden und schwellen.

IV. Ernte & Lagerung

  • Zeitpunkt: Üblicherweise wird im Frühling geerntet, wenn die Knollen ausgereift, die Blätter trocken und welk sind und keine neuen Triebe mehr austreiben.
  • Hinweis: 2–3 Wochen vor der Ernte das Feld austrocknen lassen, damit die Ernte leichter fällt und das Erntegut nicht erdverschmiert ist.
  • Lagerung: Frühlingszwiebeln zu Bündeln binden und in der schwachen Sonne oder unter dem Vordach trocknen lassen. Sind sie trocken, hoch und an einem kühlen, gut belüfteten Ort aufhängen.

Lebensbedingungen

Düngermenge für 1.000 m²: Gut verrotteter organischer Dünger: 1–2 t Stickstoff (Harnstoff): 10 kg (nicht im Übermaß) Superphosphat: 30–40 kg Kaliumsulfat: 15–18 kg (oder Kaliumchlorid 13–15 kg) * Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger + Phosphordünger + 1/3 Kaliumdünger in die Pflanzrille (gleichmäßig mit Erde vermischen). * Alternative Dünger: Mehrnährstoffdünger NPK, mikrobieller Bio-Dünger, DAP … 3. Anbautechnik Saatgutvorbereitung: Wurzeln und äußere Häute kürzen (nicht bis ins weiße Gewebe abziehen). Die Steckzwiebeln 1–2 Stunden in sauberem Wasser oder in einer 2–3-%-Superphosphatlösung einweichen. Abtropfen lassen und pflanzen. Saatgutmenge: 45–50 kg pro 1.000 m². Pflanzabstand: Reihenabstand 30–35 cm, Pflanzabstand 8–10 cm. Bedecken: Mit feiner Erde vollständig abdecken. Auf die Beetoberfläche eine Schicht Mulch, altes Stroh oder verrotteten Zuckerrohrbagasse streuen. 4. Pflege & Schädlings-/Krankheitsbekämpfung Bewässerung

Bis zum Auflaufen feucht halten. Bei reichlich Wasser kann Furchenbewässerung (halbes Beet fluten) eingesetzt werden. Sauberes Wasser verwenden.

Bodenlockerung & Nachdüngung

1–2 Mal hacken und anhäufeln, wenn die Pflanze stark wächst bzw. die Knollen schwellen. 2–3 Mal nachdüngen (1-%-Lösung). Kalium ausbringen, sobald die Knollen sich bilden und schwellen.

Pflanzen (Dez.–Jan.)

Knollen behandeln, pflanzen, mit Erde abdecken und mit Stroh mulchen.

Pflege

Hacken, anhäufeln, 2–3 Mal nachdüngen. Kalium ausbringen, sobald die Knollen schwellen.

Wassermanagement

Feucht halten. 2–3 Wochen vor der Ernte das Gießen einstellen.

Ernte

Sobald die Knollen ausgereift und die Blätter trocken sind, an einem kühlen, gut belüfteten Ort trocknen und aufhängen.