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Gewürzpflanze

PFEFFERMINZE

(Mentha Arvensis L)

Wasserminze wird als Frischgemüse zusammen mit anderen Kräutern wie Salat, Koriander, Perilla, Elsholtzia usw. gegessen, oder als Beilage zu Grillgerichten.

Gewürzpflanze

Warm
Feuchtigkeitsliebend
Locker

Care Notes

Stecklinge
Pfefferminze

PFEFFERMINZE

Mentha Arvensis L

Über 50.000
Pflanzen/1.000 m²
15-20
Tage pro Satz (nach dem ersten Satz)

1. Biologische Merkmale

Krautige Pflanze mit weichem, kriechfähigem Stängel. Tiefvioletter Stängel, eiförmige Blätter. Liebt Wärme (22–23 °C).

Wachstum: Kräftig

2. Verwendung

Gewürzkraut zum Rohessen oder als Beilage zu Grillgerichten. Gewinnung ätherischer Öle gegen Kopfschmerzen.

Wert: Hoch

3. Anbautechnik

Satz August–September (oder ganzjährig). Sandig-lehmiger oder leichter Lehmboden.

I. ANWENDUNG

Wasserminze wird als Frischgemüse zusammen mit anderen Kräutern wie Salat, Koriander, Perilla, Elsholtzia usw. gegessen, oder als Beilage zu Grillgerichten und Wraps.

Die Wasserminze (vietnamesisch Hung Dui) hat einen kräftigen, scharfen Duft und ist weniger einladend als die echte Mentha aquatica (Hung Lang).

In einigen Ländern wird Wasserminze zur Gewinnung ätherischer Öle genutzt. Das Öl wird gegen Kopfschmerzen eingesetzt.

II. BIOLOGISCHE MERKMALE

  • Stängel & Blätter: Wasserminze ist eine einjährige krautige Pflanze mit weichem, kriechfähigem Stängel. Der Stängel ist glatt und tiefviolett. Die Blätter sind eiförmig, oberseits leicht glatt; die Blattstiele sind violett, die Blattränder glatt oder fein gesägt.
  • Blüten & Samen: Kleine Blüten in zartem Violett oder Weiß, 5–6 Blüten je Quirl. Samen glänzend schwarz.
  • Klima: Wasserminze liebt ein warmes, gemäßigtes Klima; die optimale Wachstumstemperatur liegt bei 22–23 °C. Sie verträgt Hitze und Trockenheit, ist aber feuchtigkeitsliebend und verträgt keine Staunässe. Bei niedrigen Temperaturen wächst sie nur schlecht.
  • Anbauboden: Wasserminze bevorzugt lockere Erde mit neutralem pH-Wert.

III. ANBAUTECHNIK

1. Pflanzzeit

Wasserminze kann ganzjährig angebaut werden; in den warmen Monaten ist der Ertrag am höchsten – meist gepflanzt im August/September.

2. Boden und Düngung

Boden: Muss sorgfältig gepflügt und geeggt werden, unkrautfrei; wenn möglich, den Boden vor dem Pflanzen brachliegen lassen. Sowohl sandig-lehmige als auch leichte Lehmböden eignen sich für Wasserminze. Nach dem Pflügen und Eggen ist die Erde fein und locker; mit einer Hacke ein Beet anlegen. Beetbreite 1,1–1,2 m, Beethöhe 0,15–0,20 m, Furchen 0,25–0,30 m breit.

  • Gut verrotteter Stallmist: 1,0 – 1,5 t
  • Superphosphat: 20 – 30 kg
  • Kaliumchlorid: 15 kg
  • Mehrnährstoffdünger NPK: 50 – 60 kg (oder 100 kg Holzasche)

* Mineralischer Stickstoffdünger darf nicht im Übermaß eingesetzt werden.

* Düngeverfahren: Gesamten organischen Dünger, Superphosphat und 1/3 der gesamten Kaliummenge vor dem Pflanzen als Grunddüngung in die Pflanzrille oder die Beetoberfläche einbringen. Die Dünger müssen unbedingt gleichmäßig mit der Erde vermischt werden.

3. Vermehrung

  • Wasserminze wird in der Regel vegetativ vermehrt (über Stamm-/Astteile). Beim Pflanzen die Triebe in kurze Stücke von 4–5 cm schneiden.
  • Stecklinge mit einem Reihenabstand von 15–20 cm und einem Pflanzabstand von 7–10 cm in die Erde stecken. Mit der Hand die Erde rund um den Wurzelhals leicht andrücken.

4. Pflege

  • Bewässerung: Nach dem Pflanzen morgens und nachmittags mit einer Gießkanne gießen. 2–3 Tage nach dem Anwachsen die Feuchtigkeit halten. Bei trockenem, heißem Wetter täglich gießen, um die Feuchtigkeit zu halten. In der Regel werden Gewürzkräuter nicht per Furchenbewässerung gegossen. Sauberes Wasser verwenden.
  • Bodenlockerung und Unkrautbekämpfung: Sobald die Pflanzen angewachsen sind und neue Blätter bilden, mit einem Pikierstab den Boden auflockern und Unkraut entfernen.
  • Nachdüngung und Düngegüsse: Sobald die Pflanzen angewachsen sind und sich erholt haben, mit NPK nachdüngen. Der Dünger kann in Wasser auf eine Konzentration von 1–2 % verdünnt oder als Streudüngung am Stamm ausgebracht werden; anschließend Erde aus den Furchen darüber ziehen, um den Dünger abzudecken. Nach der Düngung muss mit sauberem Wasser nachgewässert werden, um die Blätter abzuspülen und den Dünger zu lösen. Nach jeder Ernte je nach Wuchsverhalten mit 20–30 kg NPK nachdüngen. Frischer oder nicht verrotteter Mist ist strikt verboten.

IV. ERNTE

Einmal gepflanzt, kann Wasserminze das ganze Jahr über geerntet werden. In der Sommer-Herbst-Saison ist der Ertrag jedoch meist geringer.

  • Einen Monat nach dem Pflanzen erfolgt die erste Ernte.
  • Der Abstand zwischen den Ernten beträgt etwa 15–20 Tage.
  • Die Erntetechnik ist ähnlich wie bei anderen Minze-Arten.
  • Nach 7–8 Ernten werden die Pflanzen gezogen, der Boden gepflügt, brach gelegt und neu bepflanzt.
  • Saatgutgewinnung: Die Pflanzen im Beet belassen, über den Winter ins folgende Jahr.

Lebensbedingungen

Düngung pro 1.000 m²: Gut verrotteter Stallmist: 1,0–1,5 t Superphosphat: 20–30 kg Kaliumchlorid: 15 kg Mehrnährstoffdünger NPK: 50–60 kg (oder 100 kg Holzasche) * Mineralischen Stickstoff nicht im Übermaß einsetzen. * Düngeverfahren: Gesamten organischen Dünger, Superphosphat und 1/3 der gesamten Kaliummenge vor dem Pflanzen als Grunddüngung in die Pflanzrille oder die Beetoberfläche einbringen. Die Dünger müssen unbedingt gleichmäßig mit der Erde vermischt werden. 3. Vermehrung Wasserminze wird in der Regel vegetativ vermehrt (über Stamm-/Astteile). Beim Pflanzen die Triebe in kurze Stücke von 4–5 cm schneiden. Stecklinge mit einem Reihenabstand von 15–20 cm und einem Pflanzabstand von 7–10 cm in die Erde stecken. Mit der Hand die Erde rund um den Wurzelhals leicht andrücken. 4. Pflege Bewässerung: Nach dem Pflanzen morgens und nachmittags mit einer Gießkanne gießen. 2–3 Tage nach dem Anwachsen die Feuchtigkeit halten. Bei trockenem, heißem Wetter täglich gießen, um die Feuchtigkeit zu halten. In der Regel werden Gewürzkräuter nicht per Furchenbewässerung gegossen. Sauberes Wasser verwenden. Bodenlockerung und Unkrautbekämpfung: Sobald die Pflanzen angewachsen sind und neue Blätter bilden, mit einem Pikierstab den Boden auflockern und Unkraut entfernen. Nachdüngung und Düngegüsse: Sobald die Pflanzen angewachsen sind und sich erholt haben, mit NPK nachdüngen. Der Dünger kann in Wasser auf eine Konzentration von 1–2 % verdünnt oder als Streudüngung am Stamm ausgebracht werden; anschließend Erde aus den Furchen darüber ziehen, um den Dünger abzudecken. Nach der Düngung muss mit sauberem Wasser nachgewässert werden, um die Blätter abzuspülen und den Dünger zu lösen. Nach jeder Ernte je nach Wuchsverhalten mit 20–30 kg NPK nachdüngen. Frischer oder nicht verrotteter Mist ist strikt verboten. IV. ERNTE Einmal gepflanzt, kann Wasserminze das ganze Jahr über geerntet werden. In der Sommer-Herbst-Saison ist der Ertrag jedoch meist geringer. Einen Monat nach dem Pflanzen erfolgt die erste Ernte. Der Abstand zwischen den Ernten beträgt etwa 15–20 Tage. Die Erntetechnik ist ähnlich wie bei anderen Minze-Arten. Nach 7–8 Ernten werden die Pflanzen gezogen, der Boden gepflügt, brach gelegt und neu bepflanzt. Saatgutgewinnung: Die Pflanzen im Beet belassen, über den Winter ins folgende Jahr. Düngung (pro 1.000 m²) 1,0–1,5 t Stallmist 50–60 kg NPK 20–30 kg Superphosphat 15 kg Kaliumchlorid Wachstumsprozess Pflanzen

August–September (Stecklinge 4–5 cm)

Pflege

2 Mal täglich gießen

1. Ernte

Nach 1 Monat

Folgegaben

Alle 15–20 Tage