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Gewürzpflanze

VIETNAMESISCHE MINZE

(MENTHA AQUATICA)

Hung Lang ist ein Spezialitätenkraut aus dem Stadtviertel Lang Ha mit sanftem, einladendem Duft – unverzichtbar in Bun Cha und gebratenen Frühlingsrollen.

Gewürzpflanze

20-25°C
Feuchtigkeitsliebend
Locker

Care Notes

Stecklinge
Vietnamesische Minze

VIETNAMESISCHE MINZE

MENTHA AQUATICA

Hoch
Wirtschaftliche Rentabilität
20
Tage pro Ernteschnitt

1. Biologische Merkmale

Krautige, kriechende Pflanze. Stängel und Blattstiele tiefviolett. Eiförmige, fein gesägte Blätter. Blüten in den Blattachseln in Quirlen.

Starkes Wachstum: 20–25 °C

2. Verwendung

Besonderes Aroma für Bun-Cha und gebratene Frühlingsrollen. Hoher wirtschaftlicher Wert.

Rendite: ~60 %

3. Anbautechnik

Am besten im August/September pflanzen. Lockere Erde mit neutralem pH.

I. Anwendung

Hung Lang ist ein Spezialitätenkraut aus dem Stadtviertel Lang Ha im Bezirk Dong Da in Hanoi. Es hat ein sanftes, einladendes Aroma und darf in Gerichten wie Bun Cha, gebratenen Frühlingsrollen und gemischten Frischkräutertellern nicht fehlen.

Hinweis: Hung Lang aus dem Stadtteil Lang ist nach wie vor am bekanntesten – wegen seines besonderen Aromas. Heute schrumpft die Anbaufläche von Hung Lang infolge der Stadtentwicklung.

II. Biologische Merkmale

  • Stängel & Blätter: Eine krautige, kriechende Pflanze, die horstig wächst. Stängel und Blattstiele sind tiefviolett. Die Blätter sind eiförmig, an beiden Enden zugespitzt und fein gesägt.
  • Blüten & Samen: Blüten in Quirlen in den Blattachseln (5–6 Blüten je Quirl), weiß oder violett. Samen schwarz, enthalten ätherische Öle.
  • Klima: Liebt ein gemäßigtes, warmes Klima (20–25 °C). Lichtliebend.
  • Wasser & Boden: Feuchtigkeitsliebend, verträgt aber keine Staunässe. Geeignet sind lockere, unkrautfreie Böden mit neutralem pH-Wert, sandig-lehmig oder leichter Lehm.

III. Anbautechnik

1. Pflanzzeit & Sorte

  • Pflanzzeit: Ganzjährig möglich, am besten im August/September.
  • Saatgut: Vegetative Vermehrung (Stecklinge) aus Stängeln oder Trieben. Stecklinge 4–5 cm lang, kräftig und krankheitsfrei.

2. Boden & Düngung

Bodenvorbereitung: Sorgfältig pflügen und eggen, krümelig, unkrautfrei. Wenn möglich, den Boden brachliegen lassen. Beete mit 1,1–1,2 m Breite und 0,15–0,20 m Höhe anlegen.

  • Gut verrotteter Stallmist: 1,0 – 1,5 t
  • Superphosphat: 25 – 30 kg
  • Kaliumchlorid: 12 – 15 kg
  • Mehrnährstoffdünger NPK: 30 – 40 kg

* Hinweis: Keinen frischen Mist und keine unbehandelten Abwässer verwenden. Mineralischen Stickstoff einschränken, um das aromatische Geschmackserlebnis zu bewahren.

* Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger + Phosphor + 1/3 NPK + 1/2 Kalium. Gleichmäßig mit der Oberbodenschicht vermischen.

3. Pflanzabstand & Pflege

  • Pflanzen: Reihenabstand 15–20 cm, Pflanzabstand 8–10 cm. Pro Pflanzloch 2–3 Triebe. Erde mindestens einen Knoten tief auffüllen, damit die Wurzeln Halt finden.
  • Pflege: – Bewässerung: Direkt nach dem Pflanzen 2 Mal pro Tag (morgens und nachmittags). Nach dem Anwachsen alle 2 Tage. Sauberes Wasser verwenden, nicht über Furchen bewässern. – Unkrautbekämpfung: Von Hand jäten. Bei verdichtetem Boden leicht hacken und anhäufeln. – Nachdüngung: Nach jeder Ernte mit NPK gießen (1,0–1,5 %) oder zwischen den Reihen ausbringen und anschließend wässern.
  • Schädlinge/Krankheiten: Häufig Wurzelfäule. Integrierte Maßnahmen, bei Bedarf pflanzliche Präparate.

IV. Ernte & Saatgutgewinnung

  • Ernte: Ganzjährig. Im Durchschnitt alle 20 Tage. In der Nacht oder am frühen Morgen ernten. Zu kleinen Bündeln binden.
  • Saatgutgewinnung: Im Spätwinter alte und kranke Blätter entfernen, Holzasche streuen, anhäufeln und überwintern.

Lebensbedingungen

Düngung pro 1.000 m²: Gut verrotteter Stallmist: 1,0–1,5 t Superphosphat: 25–30 kg Kaliumchlorid: 12–15 kg Mehrnährstoffdünger NPK: 30–40 kg * Hinweis: Keinen frischen Mist und keine unbehandelten Abwässer verwenden. Mineralischen Stickstoff einschränken, um das aromatische Geschmackserlebnis zu bewahren. * Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger + Phosphor + 1/3 NPK + 1/2 Kalium. Gleichmäßig mit der Oberbodenschicht vermischen. 3. Pflanzabstand & Pflege Pflanzen: Reihenabstand 15–20 cm, Pflanzabstand 8–10 cm. Pro Pflanzloch 2–3 Triebe. Erde mindestens einen Knoten tief auffüllen, damit die Wurzeln Halt finden. Pflege: – Bewässerung: Direkt nach dem Pflanzen 2 Mal pro Tag (morgens und nachmittags). Nach dem Anwachsen alle 2 Tage. Sauberes Wasser verwenden, nicht über Furchen bewässern. – Unkrautbekämpfung: Von Hand jäten. Bei verdichtetem Boden leicht hacken und anhäufeln. – Nachdüngung: Nach jeder Ernte mit NPK gießen (1,0–1,5 %) oder zwischen den Reihen ausbringen und anschließend wässern. Schädlinge/Krankheiten: Häufig Wurzelfäule. Integrierte Maßnahmen, bei Bedarf pflanzliche Präparate. IV. Ernte & Saatgutgewinnung Ernte: Ganzjährig. Im Durchschnitt alle 20 Tage. In der Nacht oder am frühen Morgen ernten. Zu kleinen Bündeln binden. Saatgutgewinnung: Im Spätwinter alte und kranke Blätter entfernen, Holzasche streuen, anhäufeln und überwintern. Düngung (pro 1.000 m²) 1–1,5 t Stallmist 30–40 kg NPK 25–30 kg Superphosphat 12–15 kg Kaliumchlorid Pflanzprozess (Stecklinge)

Am besten August/September. Pflanzabstand 20 × 10 cm.

Pflege

Mit sauberem Wasser gießen, von Hand jäten, mit NPK nachdüngen.

Ernte

Alle 20 Tage pro Schnitt.

Saatgutgewinnung

Im Spätwinter den Wurzelhals zum Überwintern anhäufeln.