InBonsai

Gewürzpflanze

BASILIKUM

(Hung Cho)

Basilikum wird als Gewürzgemüse zusammen mit anderen frischen Kräutern verzehrt oder einzeln zu Gerichten wie Schweineinnereien, Hundefleisch, Enten- oder Moschusentenfleisch gereicht – wegen seines besonders anziehenden Duftes.

Gewürzpflanze

Gemäßigt
Feuchtigkeitsliebend
Locker

Care Notes

Samen / Stecklinge

Wasserbedarf

Feuchtigkeitsliebend, verträgt keine Staunässe
Basilikum

BASILIKUM

Hung Cho

25-30
kg/1.000 m² (Ertrag)
35-40
Erntetag

1. Biologische Merkmale

Krautige Pflanze, über 1 m hoch, mit violettem Stängel. Flach wachsendes, faseriges Wurzelwerk. Eiförmige, oberseits glänzend grüne Blätter.

Anpassungsfähigkeit: 85 %

2. Verwendung

Gewürzkraut zum Rohessen. Gegen Blähungen, Übelkeit, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und depressive Verstimmungen.

Wert: 90 %

3. Anbautechnik

Aussaat im August/September. Lockerer Boden. Reihenabstand 20–25 cm, Pflanzabstand 15–20 cm.

I. ANWENDUNG

Basilikum wird als Gewürzgemüse zusammen mit anderen frischen Kräutern verzehrt oder einzeln zu Gerichten wie Schweineinnereien, Hundefleisch, Enten- oder Moschusentenfleisch gereicht – wegen seines besonders anziehenden Duftes.

Gesundheitliche Vorteile: Basilikum wird auch gegen Blähungen, Übelkeit, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen usw. eingesetzt.

II. BIOLOGISCHE MERKMALE

  • Stängel: Basilikum ist eine einjährige krautige Pflanze, die bis zu 1,0 m hoch werden kann. Stängel und Blattstiele sind violett.
  • Wurzeln: Faseriges, flach wachsendes Wurzelwerk; feuchtigkeitsliebend, verträgt aber keine Staunässe.
  • Blätter: Eiförmig, oberseits grün und glänzend, am Rand fein gesägt.
  • Klima & Licht: Basilikum liebt ein gemäßigtes Klima und Licht; bei Lichtmangel verlieren die Blätter ihr Aroma.
  • Anbauboden: Auf lockerer Erde mit guter Bewässerung und Drainage sowie neutralem pH-Wert liefert Basilikum hohe Erträge und gute Qualität.

III. ANBAUTECHNIK

1. Pflanzzeit

  • Beim Anbau über Setzlinge sollte das Saatgut von Ende August bis September ausgesät werden – zeitgleich mit der Aussaat von Kohl und Kohlrabi im Roten-Fluss-Delta.
  • Der Aussaatboden muss fein zerkleinert, locker und unkrautfrei sein; als Grunddüngung 2–3 kg gut verrotteter organischer Dünger pro m² ausbringen.
  • Durchschnittliche Saatgutmenge 2–3 g pro m².

2. Boden und Düngung

  • Boden: Muss sorgfältig gepflügt und geeggt sein, fein, krümelig, unkrautfrei.
  • Beetoberfläche 1,0–1,2 m breit, Beethöhe 20–25 cm, Furchen 25 cm breit.
  • Organischer Dünger: 1,0 – 1,5 t
  • Superphosphat: 25 – 30 kg
  • Kaliumchlorid: 15 – 18 kg
  • NPK: 40 – 50 kg

* Düngeverfahren: Gesamten organischen Dünger, Superphosphat, 1/3 NPK-Mehrnährstoffdünger und 1/3 der Kaliummenge als Grunddüngung in die Pflanzrille oder die Beetoberfläche einbringen. Diese Dünger müssen vor dem Pflanzen unbedingt mit der Erde vermischt werden.

3. Vermehrungsmethode

  • Basilikum kann sexuell (durch Samen) oder vegetativ (durch Stecklinge) vermehrt werden.
  • 30–35 Tage nach der Aussaat – wenn die Pflanzen 4–5 echte Blätter haben – können sie auf das Produktionsfeld ausgepflanzt werden.
  • Beim Anbau über Stecklinge müssen kräftige, krankheitsfreie Pflanzen mit den charakteristischen Merkmalen der Sorte ausgewählt werden. Stamm-/Astteile nahe der Basis schneiden, damit die Pflanze lange jung bleibt. Mit einer Astschere schneiden und die Stecklinge in 5–6 cm lange Stücke teilen.

4. Pflanzabstand

Reihenabstand 20–25 cm, Pflanzabstand 15–20 cm.

Mit Daumen und Zeigefinger die Setzlinge 2–3 cm tief in die Erde drücken; mindestens ein bis zwei Knoten müssen in der Erde liegen. Zum Pflanzen kann auch ein Pikierstab verwendet werden. Nach dem Pflanzen die Erde rund um den Wurzelhals abdecken und leicht andrücken, um die Wurzelbildung zu fördern.

Beim Anbau über Setzlinge wird ein Pikierstab verwendet; die Vorgehensweise entspricht derjenigen beim Anbau über Stecklinge.

5. Pflege

  • Bewässerung: Nach dem Pflanzen 2 Mal täglich mit einer Gießkanne gießen. 2–3 Tage nach dem Anwachsen je nach Bodenfeuchte und Witterung einmal täglich gießen. Furchenbewässerung vermeiden; zu feuchte Erde ist für das Wurzelwerk schädlich.
  • Bodenlockerung, Anhäufeln und Unkrautbekämpfung: Nach dem Anwachsen den Boden auflockern, leicht anhäufeln und Unkraut entfernen.
  • Nachdüngung: Sobald die Pflanzen angewachsen sind und sich erholt haben, wird die 1. Nachdüngung durchgeführt (Dünger auf 1 % verdünnt oder trocken streuen und anschließend wässern). Mineralische Düngermenge: 20 kg pro 1.000 m². Nach der Ernte folgt die 2. Nachdüngung.
  • Schädlinge und Krankheiten: Basilikum ist wenig anfällig. Die beste Vorbeugung sind integrierte Anbau-Maßnahmen.

IV. ERNTE UND SAATGUTGEWINNUNG

  • Ernte: 35–40 Tage nach dem Pflanzen kann zum ersten Mal geerntet werden; zwischen den Ernten liegen etwa 15 Tage. Basilikum wird in der Regel lose ausgeliefert, nicht zu Bündeln gebunden; in Südvietnam werden bei der Ernte Triebspitzen geschnitten.
  • Saatgutgewinnung: Kräftige Pflanzen auswählen, im Juli/August die ganze Pflanze ernten und auf einer Plane oder auf Tabletts trocknen. Ertrag etwa 25–30 kg pro 1.000 m².

Lebensbedingungen

Düngung pro 1.000 m²: Organischer Dünger: 1,0–1,5 t Superphosphat: 25–30 kg Kaliumchlorid: 15–18 kg NPK: 40–50 kg * Düngeverfahren: Gesamten organischen Dünger, Superphosphat, 1/3 NPK-Mehrnährstoffdünger und 1/3 der Kaliummenge als Grunddüngung in die Pflanzrille oder die Beetoberfläche einbringen. Diese Dünger müssen vor dem Pflanzen unbedingt mit der Erde vermischt werden. 3. Vermehrungsmethode Basilikum kann sexuell (durch Samen) oder vegetativ (durch Stecklinge) vermehrt werden. 30–35 Tage nach der Aussaat – wenn die Pflanzen 4–5 echte Blätter haben – können sie auf das Produktionsfeld ausgepflanzt werden. Beim Anbau über Stecklinge müssen kräftige, krankheitsfreie Pflanzen mit den charakteristischen Merkmalen der Sorte ausgewählt werden. Stamm-/Astteile nahe der Basis schneiden, damit die Pflanze lange jung bleibt. Mit einer Astschere schneiden und die Stecklinge in 5–6 cm lange Stücke teilen. 4. Pflanzabstand Reihenabstand 20–25 cm, Pflanzabstand 15–20 cm. Mit Daumen und Zeigefinger die Setzlinge 2–3 cm tief in die Erde drücken; mindestens ein bis zwei Knoten müssen in der Erde liegen. Zum Pflanzen kann auch ein Pikierstab verwendet werden. Nach dem Pflanzen die Erde rund um den Wurzelhals abdecken und leicht andrücken, um die Wurzelbildung zu fördern. Beim Anbau über Setzlinge wird ein Pikierstab verwendet; die Vorgehensweise entspricht derjenigen beim Anbau über Stecklinge. 5. Pflege Bewässerung: Nach dem Pflanzen 2 Mal täglich mit einer Gießkanne gießen. 2–3 Tage nach dem Anwachsen je nach Bodenfeuchte und Witterung einmal täglich gießen. Furchenbewässerung vermeiden; zu feuchte Erde ist für das Wurzelwerk schädlich. Bodenlockerung, Anhäufeln und Unkrautbekämpfung: Nach dem Anwachsen den Boden auflockern, leicht anhäufeln und Unkraut entfernen. Nachdüngung: Sobald die Pflanzen angewachsen sind und sich erholt haben, wird die 1. Nachdüngung durchgeführt (Dünger auf 1 % verdünnt oder trocken streuen und anschließend wässern). Mineralische Düngermenge: 20 kg pro 1.000 m². Nach der Ernte folgt die 2. Nachdüngung. Schädlinge und Krankheiten: Basilikum ist wenig anfällig. Die beste Vorbeugung sind integrierte Anbau-Maßnahmen. IV. ERNTE UND SAATGUTGEWINNUNG Ernte: 35–40 Tage nach dem Pflanzen kann zum ersten Mal geerntet werden; zwischen den Ernten liegen etwa 15 Tage. Basilikum wird in der Regel lose ausgeliefert, nicht zu Bündeln gebunden; in Südvietnam werden bei der Ernte Triebspitzen geschnitten. Saatgutgewinnung: Kräftige Pflanzen auswählen, im Juli/August die ganze Pflanze ernten und auf einer Plane oder auf Tabletts trocknen. Ertrag etwa 25–30 kg pro 1.000 m². Düngung (pro 1.000 m²) 1,0–1,5 t organischer Dünger 40–50 kg NPK 25–30 kg Superphosphat 15–18 kg Kaliumchlorid Wachstumsprozess Aussaat / Pflanzen

Ende August – September.

Pflege

2 Mal täglich gießen; nach dem Anwachsen nachdüngen.

Erster Erntesatz

Nach 35–40 Tagen.

Folgeernte

Im Abstand von 15 Tagen.