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Gewürzpflanze

VIETNAMESISCHES BARTBLÜMCHEN

(Elsholtzia ciliata)

Vietnamesisches Bartblümchen ist ein weltweit und in Vietnam verbreitetes Gewürzgemüse. Es wird einzeln roh gegessen oder mit anderen Frischkräutern gemischt; in Gerichten wie Tofu mit Garnelenpaste oder Quallensalat darf es nicht fehlen.

Gewürzpflanze

Warm
Feuchtigkeitsliebend
Locker

Care Notes

Aussaat

Wasserbedarf

Feuchtigkeitsliebend, alle 2–3 Tage gießen
Vietnamesisches Bartblümchen

VIETNAMESISCHES BARTBLÜMCHEN

Elsholtzia ciliata

25-30
kg Saatgut/1.000 m²
35-40
Erntetag

1. Biologische Merkmale

Krautige Pflanze mit kantigem Stängel, 40–50 cm hoch. Grüngelbe, aromatische Blätter mit leicht scharfem Geschmack. Hellviolette Blüten.

Anpassungsfähigkeit: 85 %

2. Verwendung

Gewürzkraut (roh, mit Tofu und Garnelenpaste) und Heilkraut (gegen Kopfschmerzen und Erkältungen).

Wert: 90 %

3. Anbautechnik

Frühjahrssatz (März–April). Aussaat oder Anbau über Stecklinge. Ausgewogen düngen.

I. Anwendung

Vietnamesisches Bartblümchen ist ein weltweit und in Vietnam verbreitetes Gewürzgemüse. Es wird einzeln roh gegessen oder mit anderen Frischkräutern gemischt; in Gerichten wie Tofu mit Garnelenpaste oder Quallensalat darf es nicht fehlen.

Wertvolles Heilkraut: Vietnamesisches Bartblümchen ist auch ein wertvolles Heilkraut gegen viele Beschwerden – etwa Kopfschmerzen, Erkältungen, körperliche Schmerzen, Schwindel, Sehstörungen …

II. Biologische Merkmale

  • Stängel & Blätter: Vietnamesisches Bartblümchen ist eine krautige Pflanze mit kantigem Stängel, etwa 40–50 cm hoch. Sehr verzweigungsfreudig; die Blätter sind grüngelb mit gesägtem Rand und haben einen aromatischen Duft sowie einen leicht scharfen Geschmack.
  • Blüten: Kleine hellviolette Blüten in Trauben an den Triebspitzen.
  • Klima: Vietnamesisches Bartblümchen liebt ein warmes, gemäßigtes Klima und ist hitzetolerant.
  • Anbauboden: Wächst gut auf vielen Bodenarten, am besten auf leichten, lockeren, humusreichen Böden mit pH 5,5–7. Eine feuchtigkeitsliebende Pflanze, die aber keine Staunässe verträgt.
  • Nährstoffe: Damit das Gemüse sein verlockendes Aroma entfaltet, sollte stickstoffarm und kaliumreich gedüngt werden.

III. Anbautechnik

1. Pflanzzeit

Vietnamesisches Bartblümchen wird vor allem im warmen Frühling angebaut. Die beste Pflanzzeit ist der März; spätestens Anfang April.

2. Boden und Düngung

Anbauboden: Muss sorgfältig gepflügt und geeggt sowie unkrautfrei sein. Beete 1,1–1,2 m breit, 0,15–0,20 m hoch, Furchen 0,25–0,30 m breit.

  • Gut verrotteter organischer Dünger: 1,5 – 2,0 t
  • Superphosphat: 25 – 30 kg
  • Kaliumchlorid: 15 – 17 kg
  • NPK: 50 kg (mineralischen Stickstoff nicht im Übermaß einsetzen)

* Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Superphosphat und 1/3 der gesamten Kaliummenge. Vor dem Pflanzen gleichmäßig mit Erde vermischen. * Nachdüngung: Zusätzlich können 50 kg Ölkuchen und 15–20 kg DAP zur Nachdüngung verwendet werden.

3. Vermehrungstechnik

Vietnamesisches Bartblümchen kann als Setzling angezogen, direkt ausgesät oder über Stecklinge vermehrt werden.

  • Anzucht: Mit organischem Dünger als Grunddüngung (2–3 kg/m²). Saatgut 10–12 h in 35–40 °C warmem Wasser einweichen. Saatgutmenge 3–4 g/m². Nach 25–30 Tagen (Pflanzhöhe 12–15 cm) auspflanzen.
  • Direktsaat: Sobald die Pflanzen 12–15 cm hoch sind, auf einen Abstand von 20–30 cm vereinzeln.
  • Anbau über Stamm-/Astteile: Halbverholzte Triebe wählen und in 12–15 cm lange Stecklinge (3–4 Knoten) schneiden. Pflanzabstand 30 × 20 cm, schräg einsetzen, 2/3 des Stecklings mit Erde bedecken.

4. Pflege

  • Bewässerung: Nach dem Pflanzen feucht halten. Sobald die Pflanzen aufgelaufen sind bzw. wieder grün austreiben, alle 2–3 Tage gießen. Nicht austrocknen lassen, bei starkem Regen entwässern.
  • Bodenlockerung und Unkrautbekämpfung: Sobald die Pflanzen wieder grün austreiben, die Kruste aufbrechen, leicht anhäufeln und regelmäßig Unkraut entfernen.
  • Nachdüngung: 12–15 Tage nach dem Auflaufen. Nach jeder Ernte 15–20 kg NPK ausbringen. Kann in Wasser verdünnt (1–2 %) gegossen werden. Frischer Mist ist strikt verboten.
  • Schädlings- und Krankheitsbekämpfung: Wenig anfällig. Ende Juli/August können Pilzkrankheiten auftreten. Biologische oder pflanzliche Präparate einsetzen.

IV. Ernte und Saatgutgewinnung

  • Direktsaat: Nach 45–50 Tagen können die Pflanzen ausgedünnt und verzehrt werden.
  • Setzlinge: Nach 50–55 Tagen ernten.
  • Stecklinge: Nach 35–40 Tagen ernten.
  • Ernteabstand: zwischen den Ernten 25–30 Tage.

Gesunde, krankheitsfreie Pflanzen mit vielen Trieben und Blüten auswählen. Blüte im Oktober/November, Ernte der Mutterpflanzen im Dezember. Die ganze Pflanze schneiden, trocknen, ausdreschen und das Saatgut an einem kühlen, gut belüfteten Ort aufbewahren. Saatgutertrag etwa 25–30 kg pro 1.000 m².

Lebensbedingungen

Düngung pro 1.000 m²: Gut verrotteter organischer Dünger: 1,5–2,0 t Superphosphat: 25–30 kg Kaliumchlorid: 15–17 kg NPK: 50 kg (mineralischen Stickstoff nicht im Übermaß einsetzen) * Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Superphosphat und 1/3 der gesamten Kaliummenge. Vor dem Pflanzen gleichmäßig mit Erde vermischen. * Nachdüngung: Zusätzlich können 50 kg Ölkuchen und 15–20 kg DAP zur Nachdüngung verwendet werden. 3. Vermehrungstechnik Vietnamesisches Bartblümchen kann als Setzling angezogen, direkt ausgesät oder über Stecklinge vermehrt werden. Anzucht: Mit organischem Dünger als Grunddüngung (2–3 kg/m²). Saatgut 10–12 h in 35–40 °C warmem Wasser einweichen. Saatgutmenge 3–4 g/m². Nach 25–30 Tagen (Pflanzhöhe 12–15 cm) auspflanzen. Direktsaat: Sobald die Pflanzen 12–15 cm hoch sind, auf einen Abstand von 20–30 cm vereinzeln. Anbau über Stamm-/Astteile: Halbverholzte Triebe wählen und in 12–15 cm lange Stecklinge (3–4 Knoten) schneiden. Pflanzabstand 30 × 20 cm, schräg einsetzen, 2/3 des Stecklings mit Erde bedecken. 4. Pflege Bewässerung: Nach dem Pflanzen feucht halten. Sobald die Pflanzen aufgelaufen sind bzw. wieder grün austreiben, alle 2–3 Tage gießen. Nicht austrocknen lassen, bei starkem Regen entwässern. Bodenlockerung und Unkrautbekämpfung: Sobald die Pflanzen wieder grün austreiben, die Kruste aufbrechen, leicht anhäufeln und regelmäßig Unkraut entfernen. Nachdüngung: 12–15 Tage nach dem Auflaufen. Nach jeder Ernte 15–20 kg NPK ausbringen. Kann in Wasser verdünnt (1–2 %) gegossen werden. Frischer Mist ist strikt verboten. Schädlings- und Krankheitsbekämpfung: Wenig anfällig. Ende Juli/August können Pilzkrankheiten auftreten. Biologische oder pflanzliche Präparate einsetzen. IV. Ernte und Saatgutgewinnung Ernte: Direktsaat: Nach 45–50 Tagen können die Pflanzen ausgedünnt und verzehrt werden. Setzlinge: Nach 50–55 Tagen ernten. Stecklinge: Nach 35–40 Tagen ernten. Ernteabstand: zwischen den Ernten 25–30 Tage. Saatgutgewinnung:

Gesunde, krankheitsfreie Pflanzen mit vielen Trieben und Blüten auswählen. Blüte im Oktober/November, Ernte der Mutterpflanzen im Dezember. Die ganze Pflanze schneiden, trocknen, ausdreschen und das Saatgut an einem kühlen, gut belüfteten Ort aufbewahren. Saatgutertrag etwa 25–30 kg pro 1.000 m².

Pflanzen

März–April (Frühjahrssatz).

Pflege

Alle 2–3 Tage gießen.

Ernte (Jungpflanze)

Nach 50–55 Tagen.

Folgeernte

Im Abstand von 25–30 Tagen.