Gewürzpflanze
KORIANDER
(NGÒ RÍ)
Koriander wird zusammen mit anderen Frischkräutern oder in Pho und verschiedenen Suppen verwendet … Koriander hat ein zartes, anziehendes Aroma.
Gewürzpflanze
Care Notes
Wasserbedarf

KORIANDER
NGÒ RÍ
1. Biologische Merkmale
Faseriges Wurzelwerk. Krautiger Stängel von 15–50 cm Höhe. Hellgrüne, dreilappige Blätter. Weiße oder rosa Blüten. Kugelige, leuchtend gelbe Früchte.
2. Verwendung
Roh essbar, Gewürz für Pho und Suppen. Heilmittel gegen alltägliche Beschwerden, verdauungsfördernd. In der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie eingesetzt.
3. Anbautechnik
Am besten in der Winter-Frühlings-Saison (September–März). Breitwürfig aussäen, mit feiner Erde und Stroh bedecken.
I. Anwendung
Koriander ist ein wichtiges Gewürzgemüse der Winter-Frühlings-Saison. Er wird zusammen mit anderen Frischkräutern oder in Pho und verschiedenen Suppen verwendet … Koriander hat ein zartes, anziehendes Aroma.
Weitere Anwendungen: Koriandersamen werden zur Behandlung von Masern eingesetzt. Außerdem finden sie in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie Verwendung (z. B. zum Aromatisieren von Tee) …
II. Biologische Merkmale
- Wurzeln & Stängel: Das Wurzelwerk des Korianders ist faserig und vor allem in der obersten Bodenschicht verteilt. Eine krautige Pflanze von 15–20 cm bis 50 cm Höhe – je nach Wachstumsphase –, die zur Verzweigung neigt.
- Blätter & Blüten: Die Blätter sind hellgrün, die unteren Blattstiele meist lang; jedes Blatt trägt 2–3 Paare von Fiederblättchen. Die Fiederblättchen nahe dem Blattstiel stehen meist gegenständig, die oberen einzeln. Jedes Fiederblättchen ist dreilappig, rundlich und gesägt. Bei den oberen Blättern sind die Lappen klein und fadenförmig. Die Blüten sind weiß, manchmal rosa. Die Früchte sind kugelig und leuchtend gelb.
- Klima: Koriander liebt ein gemäßigtes Klima und ist kältetolerant; bei hohen Temperaturen wächst die Pflanze nur schwer und bleibt kümmerlich.
- Anbauboden: Eine lichtliebende Pflanze; sie wächst auf vielen Bodenarten, am besten jedoch auf sandig-lehmigen oder leichten Lehmböden mit neutralem pH-Wert. Koriander kann auch auf leicht alkalischen Böden gedeihen.
III. Anbautechnik
1. Pflanzzeit
- Hauptsatz: Optimale Aussaatzeit von September bis März des Folgejahres (Winter-Frühlings-Satz).
- Früher Satz: Aussaat im Juli/August. In diesem Satz sind wegen hoher Temperaturen und starker Regenfälle das Wachstum schwierig, weshalb Schattendächer für die Jungpflanzen errichtet werden müssen.
- Später Satz: In warmen Regionen kann von Januar bis Februar des Folgejahres ausgesät werden.
2. Boden & Düngung
Bodenvorbereitung: Sorgfältig pflügen und eggen, krümelig, unkrautfrei. Beetoberfläche 1,1–1,2 m breit (auch 1,3–1,5 m möglich), 0,15–0,20 m hoch. Furchen 0,20–0,25 m breit.
- Organischer Dünger: 1,0 – 1,5 t (gut verrottet)
- Superphosphat: 20 – 30 kg
- NPK: 25 – 35 kg
- Kaliumchlorid: 15 – 18 kg
* Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Superphosphat, 1/3 NPK, 1/3 Kalium. Gleichmäßig in die Beetoberfläche einarbeiten. Nicht verrotteter Dünger ist strikt verboten. Kaliumdüngung oder Holzasche sollte besonders beachtet werden, um das Aroma zu verstärken.
3. Aussaat & Pflege
- Saatgut: 1,5–2,0 kg pro 1.000 m². 10–12 Stunden in 35–40 °C warmem Wasser einweichen. Mit klarem Wasser abspülen, abtropfen lassen und aussäen.
- Aussaat: Gleichmäßig auf der Beetoberfläche breitwürfig aussäen. Das Saatgut kann zur besseren Verteilung mit feiner Erde gemischt werden. Nach der Aussaat mit einer feinen Erdschicht bedecken, anschließend mit altem Stroh oder Mulch abdecken.
- Pflege: – Bewässerung: Mit einer Gießkanne wässern, um die Feuchtigkeit zu halten. Täglich oder jeden zweiten Tag gießen. Sauberes Wasser verwenden. – 1. Düngeguss: Bei 2–3 echten Blättern. 5–6 kg NPK + 3–4 kg Kalium in einer 1-%-Lösung verwenden. Nach dem Gießen die Blätter mit klarem Wasser abspülen. – 2. Düngeguss: Bei 4–5 Blättern. Vorgehen wie beim ersten.
- Schädlings- und Krankheitsbekämpfung: Für rohe Gewürzkräuter biologische Pflanzenschutzmittel verwenden. Unkraut regelmäßig von Hand entfernen.
IV. Ernte & Saatgutgewinnung
- Verkaufsfertige Ernte: 30–35 Tage nach dem Auflaufen kann geerntet werden. Mit einem Pikierstab ausgraben, abspülen und zu Bündeln binden. 1 kg umfasst etwa 30–40 Bündel.
- Saatgutgewinnung: Auf 10–12 cm pro Pflanze ausdünnen. Von der Blüte bis zur Fruchtreife etwa 40–45 Tage. Etwa im März die Mutterpflanzen schneiden, trocknen, ausdreschen, ausreiben, säubern, erneut trocknen und lagern.
- Saatgutertrag: 35–40 kg pro 1.000 m².
Lebensbedingungen
Düngung pro 1.000 m²: Organischer Dünger: 1,0–1,5 t (gut verrottet) Superphosphat: 20–30 kg NPK: 25–35 kg Kaliumchlorid: 15–18 kg * Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Superphosphat, 1/3 NPK, 1/3 Kalium. Gleichmäßig in die Beetoberfläche einarbeiten. Nicht verrotteter Dünger ist strikt verboten. Kaliumdüngung oder Holzasche sollte besonders beachtet werden, um das Aroma zu verstärken. 3. Aussaat & Pflege Aussaat: 1,5–2,0 kg pro 1.000 m². 10–12 Stunden in 35–40 °C warmem Wasser einweichen. Mit klarem Wasser abspülen, abtropfen lassen und aussäen. Aussaat: Gleichmäßig auf der Beetoberfläche breitwürfig aussäen. Das Saatgut kann zur besseren Verteilung mit feiner Erde gemischt werden. Nach der Aussaat mit einer feinen Erdschicht bedecken, anschließend mit altem Stroh oder Mulch abdecken. Pflege: – Bewässerung: Mit einer Gießkanne wässern, um die Feuchtigkeit zu halten. Täglich oder jeden zweiten Tag gießen. Sauberes Wasser verwenden. – 1. Düngeguss: Bei 2–3 echten Blättern. 5–6 kg NPK + 3–4 kg Kalium in einer 1-%-Lösung verwenden. Nach dem Gießen die Blätter mit klarem Wasser abspülen. – 2. Düngeguss: Bei 4–5 Blättern. Vorgehen wie beim ersten. Schädlings- und Krankheitsbekämpfung: Für rohe Gewürzkräuter biologische Pflanzenschutzmittel verwenden. Unkraut regelmäßig von Hand entfernen. IV. Ernte & Saatgutgewinnung Verkaufsfertige Ernte: 30–35 Tage nach dem Auflaufen kann geerntet werden. Mit einem Pikierstab ausgraben, abspülen und zu Bündeln binden. 1 kg umfasst etwa 30–40 Bündel. Saatgutgewinnung: Auf 10–12 cm pro Pflanze ausdünnen. Von der Blüte bis zur Fruchtreife etwa 40–45 Tage. Etwa im März die Mutterpflanzen schneiden, trocknen, ausdreschen, ausreiben, säubern, erneut trocknen und lagern. Saatgutertrag: 35–40 kg pro 1.000 m². Düngung (pro 1.000 m²) 1–1,5 t gut verrotteter organischer Dünger 25–35 kg NPK 20–30 kg Superphosphat 15–18 kg Kaliumchlorid Wachstumsprozess Aussaat
Saatgut bei 35–40 °C 10–12 Stunden einweichen und breitwürfig aussäen.
Pflege
Täglich gießen. Bei 2–3 und 4–5 Blättern nachdüngen.
Gemüseernte
Nach 30–35 Tagen.
Saatguternte (optional)
Etwa im März (wenn die Früchte goldgelb reifen).