Gewürz & Heilkraut
KURKUMA
(Curcuma longa)
Kurkuma ist ein im Alltag weit verbreitetes Gewürz, das zum Kochen, zum Färben von Lebensmitteln und als wertvolles Heilkraut gegen viele Beschwerden genutzt wird.
Gewürz & Heilkraut
Care Notes
Düngerbedarf

KURKUMA
Curcuma longa
1. Merkmale
Ausdauernde krautige Pflanze mit kräftig entwickeltem Rhizom. Blätter so groß wie Dong-Blätter, mit aromatischem Duft.
2. Verwendung
Als Gewürz (für Curry, Schnecken mit Tofu), als Färbemittel und gegen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.
3. Technik
Anbau im Frühjahrssatz (Februar/März). Lockere Erde nötig, ausreichend mit Kalium düngen.
I. ANWENDUNG
Kurkuma ist ein im Alltag weit verbreitetes Gewürz. Es wird in Gerichten wie Schnecken mit Tofu, Currys oder Doc-mung-Suppe verwendet oder zum Marinieren von Speisen.
Kurkuma wird auch als unbedenklicher Lebensmittelfarbstoff verwendet.
Kurkuma ist ein wertvolles Heilkraut – etwa zur Behandlung von Magen-Darm-Geschwüren usw.
II. BIOLOGISCHE MERKMALE
- Herkunft: Kurkuma ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die ursprünglich aus dem tropischen Südasien stammt – aus Regionen mit warmem Klima.
- Stängel & Knolle: Das Rhizom der Kurkuma entwickelt sich kräftig und schwillt zu dem genutzten Pflanzenteil an. Der Scheinstamm wird aus den Blattscheiden gebildet. Die krautige Pflanze wird je nach Sorte, Standort und Anbautechnik mehrere Meter hoch oder mehr.
- Blätter: Die Kurkuma-Blätter sind groß und breit wie Dong-Blätter, aber weich und duftend.
- Klima: Kurkuma liebt diffuses Licht und gedeiht an Waldrändern oder unter dem Schirm noch nicht geschlossener Baumbestände. Sie ist trockenheitstolerant.
- Anbauboden: Kurkuma wächst gut auf Standorten mit tiefem, lockerem, humusreichem Bearbeitungshorizont.
- Nährstoffe: Kurkuma reagiert sehr empfindlich auf Kaliummangel im Boden. Daher muss der Anbauboden ausreichend mit Kalium gedüngt werden.
III. ANBAUTECHNIK
1. Pflanzzeit
- Nordvietnam: In Regionen mit warmem Frühling im Februar und März pflanzen, spätestens Mitte April.
- Südvietnam: Kurkuma kann zu Beginn der Trockenzeit von November bis Dezember gepflanzt werden.
2. Boden und Düngung
Boden: Sorgfältig pflügen und eggen, unkrautfrei. Nach einer ebenen Bodenoberfläche Beete anlegen. Beete 1,0–1,2 m breit, 0,25–0,30 m hoch, Furchen 0,25–0,30 m breit.
- Organischer Dünger: 1,5 – 2,0 t
- NPK: 40 – 50 kg
- Superphosphat: 20 – 30 kg
- Kaliumchlorid: 15 – 20 kg
* Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Phosphordünger und 1/3 Kaliumdünger. Gleichmäßig mit der Erde im Pflanzloch bzw. in der Pflanzrille vermischen.
3. Pflanzabstand & Pflanzweise
- Pflanzabstand: 40–50 cm (Reihe) × 25–30 cm (Pflanze).
- Pflanzung: Gesunde, krankheitsfreie Saatknollen auswählen und Stücke mit 2–3 Trieben abschneiden. Saatknollen einsetzen und leicht andrücken, damit sie Bodenkontakt haben. Mit einer 5–6 cm dicken Schicht feiner Erde bedecken.
4. Pflege
- Bewässerung: Täglich 1–2 Mal feucht halten. Während des starken Wachstums viel Wasser geben. 3–4 Wochen vor der Ernte das Gießen einstellen.
- Bodenlockerung und Anhäufeln: Sobald die Pflanzen aufgelaufen sind, die Kruste aufbrechen, leicht anhäufeln und Unkraut entfernen. Bei 4–5 Blättern hoch anhäufeln.
- Nachdüngung: In den Phasen 1–2 Blätter, 2–3 Blätter, 4–5 Blätter und während der Knollenentwicklung düngen. Den Dünger in Wasser auf 1–2 % verdünnt ausbringen oder trocken im Abstand von 7–10 cm zum Pflanzenstamm streuen und anschließend wässern.
- Hinweis: Mineralischen Stickstoff nicht im Übermaß einsetzen (zu üppiges Laub schadet den Knollen). Während der Knollenbildung muss ausreichend Kalium zugeführt werden.
IV. ERNTE UND SAATGUTGEWINNUNG
Etwa 10–12 Monate nach dem Pflanzen ist die Kurkuma-Pflanze alt, die Basisblätter vergilben und die Knollen werden gelb – jetzt kann geerntet werden.
Ernte: Mit einer Hacke an beiden Beetkanten hacken, dann die ganze Pflanze ausgraben, das Laub mit einem Messer abschneiden und sortieren.
Lagerung: Nachdem die Kurkuma-Rhizome bis zur Trocknung der Schale abgelüftet sind, können sie an einem hochgelegenen, kühlen und gut belüfteten Ort gelagert werden.
Lebensbedingungen
Düngung pro 1.000 m²: Organischer Dünger: 1,5–2,0 t NPK: 40–50 kg Superphosphat: 20–30 kg Kaliumchlorid: 15–20 kg * Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Phosphordünger und 1/3 Kaliumdünger. Gleichmäßig mit der Erde im Pflanzloch bzw. in der Pflanzrille vermischen. 3. Pflanzabstand & Pflanzweise Pflanzabstand: 40–50 cm (Reihe) × 25–30 cm (Pflanze). Pflanzung: Gesunde, krankheitsfreie Saatknollen auswählen und Stücke mit 2–3 Trieben abschneiden. Saatknollen einsetzen und leicht andrücken, damit sie Bodenkontakt haben. Mit einer 5–6 cm dicken Schicht feiner Erde bedecken. 4. Pflege Bewässerung: Täglich 1–2 Mal feucht halten. Während des starken Wachstums viel Wasser geben. 3–4 Wochen vor der Ernte das Gießen einstellen. Bodenlockerung und Anhäufeln: Sobald die Pflanzen aufgelaufen sind, die Kruste aufbrechen, leicht anhäufeln und Unkraut entfernen. Bei 4–5 Blättern hoch anhäufeln. Nachdüngung: In den Phasen 1–2 Blätter, 2–3 Blätter, 4–5 Blätter und während der Knollenentwicklung düngen. Den Dünger in Wasser auf 1–2 % verdünnt ausbringen oder trocken im Abstand von 7–10 cm zum Pflanzenstamm streuen und anschließend wässern. Hinweis: Mineralischen Stickstoff nicht im Übermaß einsetzen (zu üppiges Laub schadet den Knollen). Während der Knollenbildung muss ausreichend Kalium zugeführt werden. IV. ERNTE UND SAATGUTGEWINNUNG Etwa 10–12 Monate nach dem Pflanzen ist die Kurkuma-Pflanze alt, die Basisblätter vergilben und die Knollen werden gelb – jetzt kann geerntet werden. Ernte: Mit einer Hacke an beiden Beetkanten hacken, dann die ganze Pflanze ausgraben, das Laub mit einem Messer abschneiden und sortieren. Lagerung: Nachdem die Kurkuma-Rhizome bis zur Trocknung der Schale abgelüftet sind, können sie an einem hochgelegenen, kühlen und gut belüfteten Ort gelagert werden. Düngung (pro 1.000 m²) 1,5–2 t organischer Dünger 40–50 kg NPK 20–30 kg Superphosphat 15–20 kg Kalium Wachstumsprozess Pflanzen
Frühjahrssatz (Februar–April) oder zu Beginn der Trockenzeit.
Pflege & Nachdüngung
Bei 1–2, 2–3 und 4–5 Blättern hoch anhäufeln.
Knollenbildung
Ausreichend Kalium und Wasser zuführen.
Ernte
Nach 10–12 Monaten – die Blätter sind gelb und die Knollen ausgereift.