Gewürzpflanze
VIETNAMESISCHER KORIANDER
(Polygonaceae)
Vietnamesischer Koriander ist ein im Alltag sehr verbreitetes Gewürz. Stängel und Blätter haben einen angenehmen Duft – unverzichtbar in Gerichten wie zerzupftem Huhn, Muschelreisbrei oder Balut-Eiern.
Gewürzpflanze
Care Notes
Wasserbedarf

VIETNAMESISCHER KORIANDER
Polygonaceae
1. Biologische Merkmale
Krautige, tiefviolette, kriechende Pflanze. Faseriges Wurzelwerk aus den Knoten. Blätter oberseits grün, unterseits tiefviolett.
2. Verwendung
Als Gewürz (für Bun Thang, Balut-Eier usw.) und als Heilkraut (gegen Appetitlosigkeit und Hitzschlag).
3. Anbautechnik
Ganzjährig anbaubar (am besten in der Frühlings-Sommer-Saison). Nasse/schlammige Erde. Mit kräftigen Stecklingen vermehren.
I. Anwendung
Vietnamesischer Koriander ist ein im Alltag sehr verbreitetes Gewürz. Stängel und Blätter haben einen angenehmen Duft.
Vielen Gerichten fehlt ohne Vietnamesischen Koriander der letzte Pfiff – etwa zerzupftem Huhn, Muschelreisbrei, Süßwassermuschelbrei, Balut-Eiern und Bun Thang …
Gesundheitliche Vorteile: Vietnamesischer Koriander wird auch als Heilkraut gegen verschiedene Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Hitzschlag, Krätze, Impetigo usw. eingesetzt …
II. Biologische Merkmale
- Stängel & Wurzeln: Eine krautige Pflanze mit tiefviolettem, kriechfähigem Stängel; sie wird 25–30 cm hoch. Die Wurzeln entstehen aus den Knoten des Stängels und sind faserig.
- Blätter: Die Blattoberseite ist grün, die Unterseite tiefviolett. Die Blätter stehen wechselständig und haben sehr kurze Stiele.
- Klima: Liebt ein warmes, gemäßigtes Klima; verträgt weder Hitze noch Kälte. Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen führen zum Absterben der Pflanze.
- Standort: Liebt eine feuchte Umgebung; wächst gut auf leichten bis mittelschweren Lehmböden.
III. Anbautechnik
1. Pflanzzeit & Anbauboden
- Pflanzzeit: In gemäßigten Klimazonen ganzjährig möglich. Am besten in der Frühlings-Sommer-Saison (Januar/Februar) oder im Februar/März. Spätere Pflanzungen reduzieren den Ertrag.
- Anbauboden: Sorgfältig pflügen und eggen, unkrautfrei. Der Boden kann nass wie bei Reis oder als Schlammboden vorbereitet werden. Beete 1,1–1,5 m breit, Furchen 0,25–0,30 m.
2. Düngung
- Organischer Dünger: 1,0 – 1,5 t (gut verrottet)
- NPK: 30 – 40 kg (Stickstoff nicht im Übermaß)
- Superphosphat: 25 – 30 kg
- Kaliumchlorid: 15 – 20 kg (oder 100–150 kg Holzasche)
* Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Superphosphat und 1/3 der Kaliummenge. Vor dem Pflanzen in den Boden einarbeiten.
3. Pflanzen & Pflege
- Pflanzung: Vermehrung über Stecklinge (vegetativ). Gesunde, krankheitsfreie, 14–15 cm hohe Pflanzen auswählen. – Pflanzdichte: 10–12 cm × 7–10 cm. Pro Pflanzloch 2–3 Triebe. – 1/3 des Stecklings mit Erde bedecken, 2–3 Knoten in die Erde einbetten.
- Pflege: – Bewässerung: Regelmäßig feucht halten. Es kann überflutet werden, damit das Feld stets ausreichend feucht ist. – Nachdüngung: Sobald die Pflanzen angewachsen sind und sich erholt haben, 7–10 kg NPK streuen oder als 1–2-%-Lösung gießen. Nach der Düngung mit sauberem Wasser nachwässern, um die Blätter abzuspülen. – In der Saisonmitte, wenn die Pflanze stark wächst, muss zusätzlich Kalium zugeführt werden.
- Schädlinge/Krankheiten: Wenig anfällig. Integrierte Maßnahmen anwenden. Bei Bedarf bevorzugt biologische oder pflanzliche Präparate.
IV. Ernte & Saatgutgewinnung
- Ernte: 35–40 Tage nach dem Pflanzen oder wenn der Bestand geschlossen ist. – Ernte: Normgerechte Pflanzen ausdünnen oder auf 5–6 cm Stumpf bodennah schneiden.
- Saatgutgewinnung: Fruchtfolge ist empfehlenswert. Bei nachlassendem Wuchs Pflanzen ausziehen und an einem festen Platz als Mutterpflanzen erneut stecken (meist in der Sommer-Herbst-Saison).
Lebensbedingungen
Düngung pro 1.000 m²: Organischer Dünger: 1,0–1,5 t (gut verrottet) NPK: 30–40 kg (Stickstoff nicht im Übermaß) Superphosphat: 25–30 kg Kaliumchlorid: 15–20 kg (oder 100–150 kg Holzasche) * Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Superphosphat und 1/3 der Kaliummenge. Vor dem Pflanzen in den Boden einarbeiten. 3. Pflanzen & Pflege Pflanzung: Vermehrung über Stecklinge (vegetativ). Gesunde, krankheitsfreie, 14–15 cm hohe Pflanzen auswählen. – Pflanzdichte: 10–12 cm × 7–10 cm. Pro Pflanzloch 2–3 Triebe. – 1/3 des Stecklings mit Erde bedecken, 2–3 Knoten in die Erde einbetten. Pflege: – Bewässerung: Regelmäßig feucht halten. Es kann überflutet werden, damit das Feld stets ausreichend feucht ist. – Nachdüngung: Sobald die Pflanzen angewachsen sind und sich erholt haben, 7–10 kg NPK streuen oder als 1–2-%-Lösung gießen. Nach der Düngung mit sauberem Wasser nachwässern, um die Blätter abzuspülen. – In der Saisonmitte, wenn die Pflanze stark wächst, muss zusätzlich Kalium zugeführt werden. Schädlinge/Krankheiten: Wenig anfällig. Integrierte Maßnahmen anwenden. Bei Bedarf bevorzugt biologische oder pflanzliche Präparate. IV. Ernte & Saatgutgewinnung Ernte: 35–40 Tage nach dem Pflanzen oder wenn der Bestand geschlossen ist. – Ernte: Normgerechte Pflanzen ausdünnen oder auf 5–6 cm Stumpf bodennah schneiden. Saatgutgewinnung: Fruchtfolge ist empfehlenswert. Bei nachlassendem Wuchs Pflanzen ausziehen und an einem festen Platz als Mutterpflanzen erneut stecken (meist in der Sommer-Herbst-Saison). Düngung (pro 1.000 m²) 1–1,5 t gut verrotteter organischer Dünger 30–40 kg NPK 25–30 kg Superphosphat 15–20 kg Kalium/Holzasche Wachstumsprozess Pflanzen
Frühlings-Sommer-Satz – Stecklinge.
Pflege
Boden feucht halten und mit flüssiger Düngerlösung nachdüngen.
Erster Erntesatz
35–40 Tage nach dem Pflanzen.
Folgeernte
Mit einem Stumpf von 5–6 cm abschneiden.