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Gewürzpflanze

PERILLA

(TU TO)

Perilla ist ein im Alltag sehr verbreitetes Gewürzgemüse. Sie kann allein oder zusammen mit anderen frischen Kräutern verzehrt werden.

Gewürzpflanze

Gemäßigt
Feuchtigkeitsliebend
Locker

Care Notes

Saatgut

Wasserbedarf

Direkt nach dem Pflanzen 1–2 Mal täglich gießen
Perilla

PERILLA

TU TO

27-30
kg Saatgut/1.000 m² (Ertrag)
40-50
Erntetag

1. Biologische Merkmale

Einjährige krautige Pflanze mit faserigem Wurzelwerk. Blätter hellgrün oder hellviolett, am Rand gesägt. Verlockender Duft.

Anpassungsfähigkeit: 90 %

2. Verwendung

Verbreitetes Gewürzgemüse. Wird als unbedenklicher Lebensmittelfarbstoff verwendet. Heilkraut gegen Erkältungen, Husten und Verdauungsbeschwerden.

Wert: 95 %

3. Anbautechnik

Aussaat im Februar/März (kühle Regionen) oder ganzjährig (warme Regionen). Saatgut aussäen oder Jungpflanzen mit 4–5 Blättern auspflanzen.

I. ANWENDUNG

Perilla ist ein im Alltag sehr verbreitetes Gewürzgemüse. Sie kann allein oder zusammen mit anderen frischen Kräutern verzehrt werden. In Gerichten wie Schnecken mit Tofu, geschmorten Auberginen oder Erkältungsreisbrei darf Perilla nicht fehlen. Der Anbau von Perilla ist sehr rentabel; sie ist ein wichtiges Exportprodukt.

Perilla-Blätter werden auch als ungiftiger Lebensmittelfarbstoff verwendet. Perilla ist ein Heilkraut zur Behandlung verschiedener Beschwerden wie Erkältungen, Husten, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung usw.

II. BIOLOGISCHE MERKMALE

Perilla ist eine einjährige krautige Pflanze mit faserigem Wurzelwerk.

  • Blätter: Die Blattoberseite ist je nach Sorte hellgrün oder hellviolett. Die Blattunterseite ist tiefviolett, der Rand fein gesägt. Die Perilla-Blätter verströmen einen verlockenden Duft.
  • Klima & Boden: Perilla liebt ein gemäßigtes, warmes Klima und ist hitzetolerant. Sie wächst gut auf sandig-lehmigen, leichten bis mittelschweren, lockeren, humusreichen Böden mit neutralem pH-Wert.

III. ANBAUTECHNIK

1. Aussaatzeit

In Regionen mit warmem Klima können mehrere Sätze pro Jahr ausgesät werden. In Gebieten mit niedrigen Wintertemperaturen, etwa im Roten-Fluss-Delta, wächst Perilla nur schwer; dort kann von Februar/März, spätestens im April ausgesät werden. Bei späterer Aussaat verringert sich die Zahl der Ernteschnitte.

2. Boden und Düngung

Der Aussaatboden für Perilla muss – wie bei vielen anderen Gewürzgemüsen – gründlich gepflügt und geeggt, unkrautfrei und locker sein. Nach dem Pflügen und Eggen wird die ebene Bodenfläche mit einer Hacke zu Beeten geformt. Beetoberfläche 1,0–1,2 m bis 1,5 m breit, Beethöhe 0,2–0,25 m, Furchen 0,25–0,3 m breit.

  • Gut verrotteter organischer Dünger: 1,0 – 1,5 t
  • Superphosphat: 20 – 30 kg
  • Kaliumchlorid: 15 – 20 kg
  • NPK: 30 – 40 kg (mineralischen Stickstoffdünger nicht im Übermaß einsetzen)

Den gesamten organischen Dünger, Phosphordünger, 1/4 der NPK-Menge und 1/3 der gesamten Kaliummenge als Grunddüngung ausbringen. Diese Dünger müssen vor der Aussaat in 10–12 cm Tiefe in den Boden eingearbeitet werden.

3. Aussaattechnik und Saatgutmenge

Perilla kann breitwürfig ausgesät und anschließend ausgedünnt werden. Vor der Aussaat das Saatgut 1–2 Stunden in 35–40 °C warmem Wasser einweichen, abspülen und aussäen.

Beim Aussäen das Saatgut gleichmäßig auf der Anbaufläche verteilen, dafür mit feiner Erde mischen. Nach der Aussaat mit einer feinen Erdschicht das Saatgut abdecken und obenauf Mulch oder altes Stroh streuen. Saatgutmenge für 1.000 m² etwa 2,5–3,0 kg. Sobald die Jungpflanzen im Anzuchtbeet 4–5 echte Blätter haben, können sie auf das Produktionsfeld umgepflanzt werden. Reihen- und Pflanzabstand: 25–30 × 15 cm.

4. Pflege

  • Bewässerung: Nach der Aussaat bzw. dem Pflanzen bis zum Auflaufen, Anwachsen und Wiedergrünwerden täglich 1–2 Mal gießen. Anschließend je nach Wetter und Bodenfeuchte jeden zweiten Tag gießen. Sauberes Wasser verwenden.
  • Bodenlockerung und Unkrautbekämpfung: Bei Direktsaat besteht die Hauptarbeit aus Jäten und Feldhygiene. Bei Setzlingsfeldern 15–20 Tage nach dem Pflanzen die Kruste aufbrechen, leicht anhäufeln und Unkraut entfernen. 30–35 Tage nach dem Pflanzen hoch anhäufeln.
  • Nachdüngung und Düngegüsse: Sobald die Pflanzen 2–3 echte Blätter haben, wird die erste Nachdüngung durchgeführt. Pro Düngegabe 7–10 kg NPK einsetzen. Die Nachdüngung kann trocken erfolgen oder in sauberem Wasser auf eine Konzentration von 1,0–1,5 % verdünnt werden. Nach der Düngung mit sauberem Wasser nachwässern, um die Blätter abzuspülen. Nach jeder Ernte ist eine erneute Nährstoffzufuhr nötig, damit die Pflanze weiterwächst. Nach zwei NPK-Nachdüngungen wird mit Kalium nachgedüngt.
  • Schädlings- und Krankheitsbekämpfung: Im Allgemeinen wird Perilla kaum von Schädlingen und Krankheiten befallen; die Blätter können von Raupen geschädigt werden. Die wirksamste Vorbeugung sind integrierte technische Maßnahmen; bei Bedarf können biologische Insektizide eingesetzt werden.

IV. ERNTE UND SAATGUTGEWINNUNG

Ernte:

40–50 Tage nach dem Pflanzen kann mit der Ernte begonnen werden; pro Anbausatz sind 6–7 Ernten möglich. Der Abstand zwischen den Ernten beträgt 10–15 Tage. Bei der Ernte den Stängel waagerecht abschneiden und 12–15 cm Stumpf in Bodennähe stehenlassen. Aus den Achseltrieben entwickeln sich neue Triebe für die nächste Ernte. Nach der Ernte zu kleinen Bündeln binden, mit klarem Wasser abspülen und vermarkten.

Saatgutgewinnung:

Wenn die Pflanze blüht und Samen ansetzt – etwa im Dezember – die ganze Pflanze schneiden und auf einem Tablett, einem Korb oder einer Plane trocknen, nicht direkt auf Ziegel- oder Betonboden. Sind die Mutterpflanzen trocken, ausdreschen, säubern, das Saatgut nachtrocknen und je nach Menge in Flaschen, Gläsern oder Spezialbeuteln aufbewahren. Saatgutertrag etwa 27–30 kg pro 1.000 m² Anbaufläche.

Lebensbedingungen

Boden:

Der Aussaatboden für Perilla muss – wie bei vielen anderen Gewürzgemüsen – gründlich gepflügt und geeggt, unkrautfrei und locker sein. Nach dem Pflügen und Eggen wird die ebene Bodenfläche mit einer Hacke zu Beeten geformt. Beetoberfläche 1,0–1,2 m bis 1,5 m breit, Beethöhe 0,2–0,25 m, Furchen 0,25–0,3 m breit.

Düngung: Düngermenge für 1.000 m² Anbaufläche: Gut verrotteter organischer Dünger: 1,0–1,5 t Superphosphat: 20–30 kg Kaliumchlorid: 15–20 kg NPK: 30–40 kg (Mineralischen Stickstoffdünger nicht im Übermaß einsetzen) Düngeverfahren:

Den gesamten organischen Dünger, Phosphordünger, 1/4 der NPK-Menge und 1/3 der gesamten Kaliummenge als Grunddüngung ausbringen. Diese Dünger müssen vor der Aussaat in 10–12 cm Tiefe in den Boden eingearbeitet werden.

Aussaat

Februar–März (kühle Regionen) oder ganzjährig.

Pflege

Bewässerung, Nachdüngung (bei 2–3 echten Blättern).

Ernte

Nach 40–50 Tagen. Im Abstand von 10–15 Tagen.

Saatgutgewinnung

Dezember (Saatguternte).