Gewürzpflanze
KNOBLAUCH
(TỎI)
Knoblauch ist ein weit verbreitetes Gewürzgemüse; es enthält den antimikrobiellen Wirkstoff Allicin, der Magen-Darm-Krebs vorbeugen und den Blutfettspiegel senken kann.
Gewürzpflanze
Care Notes
Wasserbedarf

KNOBLAUCH
TỎI
1. Biologische Merkmale
Faseriges, kurzes Wurzelwerk. Die Knolle besteht aus vielen Zehen. Die Blätter sind dünn, flach und von einer dünnen Wachsschicht überzogen.
2. Verwendung
Gewürz (zum Braten, Einlegen) und Heilkraut (antibakteriell, blutdrucksenkend, krebsvorbeugend).
3. Anbautechnik
Wintersatz (August–November). Anbau über Saatknollen. Mit Stroh mulchen, um die Feuchtigkeit zu halten.
I. Anwendung & Wert
Knoblauch ist ein in der Alltagsküche weit verbreitetes Gewürz. Knoblauch wird in Essig eingelegt, mit Chili kombiniert, zum Anbraten von Speisen und zum Marinieren verwendet.
Heilwirkung:
- Enthält den antimikrobiellen Wirkstoff Allicin (eine Schwefelverbindung), der stark antibakteriell wirkt und Magen-Darm-Krebs vorbeugt.
- Senkt den Nitritgehalt im Magen und reduziert Nitrosamine (krebserregend).
- Hilft gegen Erkältungen, Blähungen, Verdauungsbeschwerden und Bluthochdruck.
Hinweis: Vor dem Anbraten/Kochen die Knoblauchhäute abziehen, die Zehen andrücken und 15 Minuten an der Luft liegen lassen, damit die Aktivität des Enzyms Alliinase erhalten bleibt.
II. Biologische Merkmale
- Wurzeln: Faseriges, kurzes, schwach entwickeltes Wurzelwerk, das sich in der Bodenoberfläche konzentriert. Nicht trockenheitstolerant.
- Stängel: Der echte Stamm ist zurückgebildet (vietnamesisch de gio) und liegt eng am Scheinstamm (Knolle). Auf dem echten Stamm sitzen vegetative und generative Knospen.
- Zwiebel (Pseudozwiebel): Besteht aus mehreren Brutzwiebeln, die durch dünne Häute verbunden sind. Jede Zwiebel enthält 7–10 oder mehr Brutzwiebeln.
- Blätter: Dünn, flach, mit einer dünnen Wachsschicht überzogen.
- Klima: Liebt kühles bis kaltes Klima und ist gut kältetolerant. Verträgt einen breiten Temperaturbereich (kälte- und hitzeverträglich).
- Licht: Lichtliebend, Langtagpflanze.
- Wasser: Feuchtigkeitsliebend; verträgt weder Trockenheit noch Staunässe.
- Boden: Wächst gut auf leichten, lockeren, humusreichen Böden mit pH 5,5–6,8.
III. Anbautechnik
1. Pflanzzeit
- Früher Satz: Ende August – Anfang Oktober (hohe Preise, aber instabile Erträge).
- Hauptsatz: 15.–20. September bis Ende Oktober.
- Südvietnam: Ende der Regenzeit.
2. Boden & Düngung
Fruchtfolge: Mit Nassreis oder Pflanzen anderer Familien als der Lauchgewächse.
Beete anlegen: Breit 1,2–1,5 m, hoch 0,15–0,2 m, Furchen 0,25–0,3 m.
- Organischer Dünger: 2,0 – 2,5 t (am besten Geflügelmist)
- Harnstoff: 20 – 25 kg
- Superphosphat: 40 – 45 kg
- Kaliumchlorid: 20 – 25 kg
* Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Phosphor + 1/3 Kalium + 1/4 Stickstoff (in 7–10 cm tiefen Boden einarbeiten).
3. Anbau- & Pflegetechnik
- Saatgut: Basis entfernen, Blattscheiden ablösen, die Hüllen der einzelnen Brutzwiebeln aber belassen (70–80 kg Saatgut pro 1.000 m²).
- Pflanzabstand: Reihe 18–20 cm, Pflanze 8–10 cm (50.000 Pflanzen pro 1.000 m²). Triebe zu 1/3–1/2 eindrücken.
- Mulchabdeckung: 100–200 kg Stroh pro 1.000 m² auf die Beetoberfläche aufbringen, um Feuchtigkeit und Wärme zu halten und Unkraut zu unterdrücken.
- Bewässerung: – Direkt nach dem Pflanzen: 1–2 Mal täglich (morgens/nachmittags). – 7–10 Tage nach dem Auflaufen: Furchenbewässerung (halbes Beet fluten und wieder abziehen). – Gießen 1 Monat vor der Ernte einstellen.
- Nachdüngung: 3–4 Gaben. – 1. Gabe: 15–20 Tage nach dem Pflanzen (1–2 echte Blätter). 1–2-%-Lösung ausbringen oder trocken streuen und anschließend wässern. – 2. Gabe: 30–35 Tage nach dem Pflanzen + 1. Kaliumgabe. – 3. Gabe: 45–55 Tage nach dem Pflanzen. – 4. Gabe (2. Kaliumgabe): 60–65 Tage nach dem Pflanzen.
- Schädlings- und Krankheitsbekämpfung: Falscher Mehltau (bei Bedarf Pflanzenschutzmittel), Unkraut (von Hand entfernen). Fruchtfolge, ausgewogene Düngung.
IV. Ernte & Lagerung
- Zeitpunkt: 125–130 Tage nach dem Pflanzen. Wenn die Knollen ausgereift sind, die Blätter natürlich welken und der Pflanzenhals geschrumpft ist.
- Ernte: Pflanzen herausziehen, die Erde abschütteln und auf dem Feld antrocknen lassen.
- Lagerung: Zu Bündeln (50–100 Knollen bzw. 2 kg) binden, in schwacher Sonne trocknen und an einem hochgelegenen, kühlen, gut belüfteten Ort aufhängen.
- Ertrag: Im Schnitt 13–15 Tonnen pro Hektar, im Höchstfall bis zu 30 Tonnen pro Hektar.
Lebensbedingungen
Düngung pro 1.000 m²: Organischer Dünger: 2,0–2,5 t (am besten Geflügelmist) Harnstoff: 20–25 kg Superphosphat: 40–45 kg Kaliumchlorid: 20–25 kg * Grunddüngung: Gesamter organischer Dünger, Phosphor + 1/3 Kalium + 1/4 Stickstoff (in 7–10 cm tiefen Boden einarbeiten). 3. Anbau- & Pflegetechnik Saatgut: Basis entfernen, Blattscheiden ablösen, die Hüllen der einzelnen Brutzwiebeln aber belassen (70–80 kg Saatgut pro 1.000 m²). Pflanzabstand: Reihe 18–20 cm, Pflanze 8–10 cm (50.000 Pflanzen pro 1.000 m²). Triebe zu 1/3–1/2 eindrücken. Mulchabdeckung: 100–200 kg Stroh pro 1.000 m² auf die Beetoberfläche aufbringen, um Feuchtigkeit und Wärme zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Bewässerung: – Direkt nach dem Pflanzen: 1–2 Mal täglich (morgens/nachmittags). – 7–10 Tage nach dem Auflaufen: Furchenbewässerung (halbes Beet fluten und wieder abziehen). – Gießen 1 Monat vor der Ernte einstellen. Nachdüngung: 3–4 Gaben. – 1. Gabe: 15–20 Tage nach dem Pflanzen (1–2 echte Blätter). 1–2-%-Lösung ausbringen oder trocken streuen und anschließend wässern. – 2. Gabe: 30–35 Tage nach dem Pflanzen + 1. Kaliumgabe. – 3. Gabe: 45–55 Tage nach dem Pflanzen. – 4. Gabe (2. Kaliumgabe): 60–65 Tage nach dem Pflanzen. Schädlings- und Krankheitsbekämpfung: Falscher Mehltau (bei Bedarf Pflanzenschutzmittel), Unkraut (von Hand entfernen). Fruchtfolge, ausgewogene Düngung. IV. Ernte & Lagerung Zeitpunkt: 125–130 Tage nach dem Pflanzen. Wenn die Knollen ausgereift sind, die Blätter natürlich welken und der Pflanzenhals geschrumpft ist. Ernte: Pflanzen herausziehen, die Erde abschütteln und auf dem Feld antrocknen lassen. Lagerung: Zu Bündeln (50–100 Knollen bzw. 2 kg) binden, in schwacher Sonne trocknen und an einem hochgelegenen, kühlen, gut belüfteten Ort aufhängen. Ertrag: Im Schnitt 13–15 Tonnen pro Hektar, im Höchstfall bis zu 30 Tonnen pro Hektar. Düngung (pro 1.000 m²) 2–2,5 t organischer Dünger 20–25 kg Harnstoff 40–45 kg Superphosphat 20–25 kg Kalium Wachstumsprozess Pflanzen & Mulchen
September–Oktober: Mit Stroh abdecken, um die Feuchtigkeit zu halten.
Pflege & Nachdüngung
Bewässerung, 4 Nachdüngungen.
Gießen einstellen
1 Monat vor der Ernte.
Ernte
Nach 125–130 Tagen.